Die Brache (2)

Nach der Beschreibung des ,,Status quo“ der Brache in der Eisenbahnstraße im ersten Teil bleiben noch die Fragen offen: welche Häuser standen hier als Nr. 103 und 105, wem gehörten die Grundstücke, wer wohnte hier früher und welche Bewandtnis hat es mit der eigenartigen Lage der Gründstücke?

Dazu werde ich in meinen alten Karten und Unterlagen nachschlagen und online mal online in diversen Büchern und Zeitungen recherchieren … Weiterlesen

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Treffpunkt Listplatz

Der Listplatz heißt eigentlich ,,Friedrich-List-Platz“ – er wurde (siehe Straßenschild rechts) nach dem Volkswirtschaftler und Initiator des Baus der Leipzig-Dresdner Eisenbahn Daniel Friedrich List (1789-1846) benannt.

Warum dieser unscheinbare dreiseitige Platz mit diesem Namen an dieser Stelle im Leipziger Osten perfekt richtig liegt, das möchte ich im Folgenden erklären … Weiterlesen

Wintergarten-Kino, Nachtrag

… etwas russich, oder?

Im Netz habe ich ein sensationelles Bild mit nebenstehender Fassadenaufschrift aus der Zeit nach dem Krieg entdeckt [# 1]. Für alle, die sich mit kyrillischen Schriftzeichen nicht so auskennen: Союзинторгкино wird in lateinischer Umschrift ,,Sojusintorgkino“ geschrieben. Um welches Gebäude es sich hier handelt und warum dort diese russische Inschrift dranstand, davon hier mehr …
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Thälmann-/Ecke Liebmannstraße (Teil 2)

… neue Kreuzungsbilder

 Ende März 2017 gab es hier im Blog einen ersten Beitrag mit alten Bildern von der Kreuzung Thälmann-/Liebmannstraße, verbunden mit der Bitte zu weiterer Bildersuche.
Mit Erfolg – diesmal zwei Bilder mit Blickrichtung Volkmarsdorf, nebenstehend eine Übersichtsskizze mit den Foto-Standorten.
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Wintergarten-Kino: 1909 bis 1989 (Teil 2)

Das Kino Wintergarten in der Eisenbahnstraße 56 – zu DDR-Zeiten in der Ernst-Thälmann-Straße 56 –  gehörte in seiner Blütezeit zu den fünf größten Kinos von Leipzig. Zum Ende der DDR-Zeit hin wurde der bauliche Zustand peu à peu immer schlechter, bis es im Frühjahr 1989, kurz vor der Wende, schließlich geschlossen und Mitte der 90er Jahre abgerissen wurde. Was gibt es über dieses Kino so alles zu berichten? Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Vardi [# 5] versuchen wir der Sache in einem zweiten Teil auf den Grund zu gehen …
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Wintergarten-Kino: 1909 bis 1989 (Teil 1)

Warum repariert mich keiner?

Das ist eine interessante Geschichte, denn ich weiß nicht, wie sie zu Ende ging …
Die Adresse Eisenbahnstraße 56 – war einst ein Tanzsaal und wurde dann ein Kino. Es gehörte in seiner Blütezeit zu den fünf größten Kinos von Leipzig. Zum Ende der DDR-Zeit hin wurde der bauliche Zustand peu à peu immer schlechter, bis es im Frühjahr 1989, kurz vor der Wende, schließlich geschlossen wurde und Mitte der 90er Jahre abgerissen. Was gibt es über dieses Kino so alles zu berichten? Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Vardi [# 1] versuchen wir mal der Sache auf den Grund zu gehen …
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Leipzig-Ost, Einblicke 1977 -2017

Wir bitten unsere Kundschaft in tanzgerechter Kleidung zu erscheinen!
KEINE JEANS

Gute Frage zum heutigen Welttanztag (29. April 2017):
wer kennt diesen Aushang und wo könnte das gewesen sein?
Zusatz: … und wie sieht es dort heute aus? Weiterlesen

Thälmann- / Ecke Liebmannstraße

Die heutige Straßenkreuzung Hermann-Liebmann- / Eisenbahnstraße war schon immer eine sehr belebte Ecke.

Die alte Stadtplan-Kopie (rechts) stammt aus dem Jahr 1929, da hieß die Kreuzung noch Kirchstraße / Eisenbahnstraße.
Das schlichte B.-A. weist übrigens auf eine kleine Bedürfnis-Anstalt an dieser Ecke hin.

Gibt es für diese Ecke noch richtige Fotobelege?
Wer hat noch was? Bitte melden.
Eine kleine Umfrage bei ehemaligen Einwohnern hat vorerst zwei Aufnahmen aus den 1960er Jahren zu Tage gefördert … Weiterlesen

am Broadway des Ostens (1977)

ethstr_77-11_s… so wurde die Leipziger Ernst-Thälmann-Straße im Volksmund zu den besten DDR-Zeiten genannt.
Hier war stets ein Menschengewimmel, hier flutete der Auto- und Straßenbahnverkehr, hier gab’s zwei Kinos , jede Menge Kneipen und Geschäfte aller Art, in denen man fast alles haben konnte …
Rechts auf dem Bild sieht man fast die ganze Bandbreite der damals in der DDR erhältlichen PKW’s und im Hintergrund die noch fast vollständig bebaute rechte Straßenseite von Neuschönefeld, auch den noch bebauten Abschnitt des heutigen Runkiplatzes (!).
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Leipzig, Baustelle Ernst-Thälmann-Straße, 1990

Baust.EThStr_1990Zum Ende der DDR waren Straßenzustand und Bahnschienen auf der Ernst-Thälmann-Straße im Leipziger Osten total marode,  weil kaum noch Mittel für Erhalt oder gar Erneuerung verfügbar waren (zumindest nicht in Leipzig). Das haben wir auch von unserer Wohnung in der Neustädter Straße aus gespürt. Tagsüber ratterten damals die Tatra-Bahnen der Linien 2, 13, 17, 27, 33 und 37 im 2 bis 3 minütigem Abstand  vorbei. Da unser Schlafzimmer keine Doppelfenster hatte, wurden wir  bereits in früher Stunde von den ersten Bahnen wach gerüttelt – zum Glück fuhren da die Bahnen seltener …
Im Frühjahr 1990 war die Sanierung des vorderen Teiles der Ernst-Thälmann-Straße eins der vordringlichsten Straßenbau-Projekte in Leipzig: im Abschnitt zwischen Listplatz und Hermann-Liebmann-Straße wurden auf 800 m Straße und Schienen aufwendig saniert. Wenn man auf das Verkehrszeichen-Bild (rechts) klickt, dann kann man einen Straßenblick vom Mai 1990 sehen.

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