Teilhauptmieter Konstantin-6

In Zusammenhang mit dem Thema Konstantinstraße ist mir eine Geschichte eingefallen, die mein Mitkollege Dietrich (genannt Dieter) S. uns mal auf Arbeit erzählt hatte. Da ging es um die obskuren Wohnverhältnisse seiner kleinen Familie im Leipziger Osten Mitte der 1980er Jahre. Sie wohnten in einer großen Wohnung, mit drei (unfreiwilligen!) Mietparteien, zur Teilhauptmiete in einem großen Altbauhaus in der Konstantinstraße 6, siehe Bild rechts.
Wir wohnten damals, gleich um die Ecke, in einer kleinen Mansardenwohnung in der Schulze-Delitzsch-Straße. Da konnten wir das gut verstehen – aber wir hatten wenigstens eine eigene Wohnungstür … Weiterlesen

Werbeanzeigen

Eine Dienstreise nach BUNA

Chemie gibt Brot, Wohlstand und Schönheit

artikel-08Das Chemieprogramm der DDR sollte ursprünglich ab den 1960er Jahren die DDR-Wirtschaft stabilisieren und von Importen aus dem nicht-sozialistischen Wirtschaftsgebiet (NSW) unabhängig machen. Zunehmend mußte aber der teure Import-Rohstoff Erdöl immer mehr durch die einheimische Braunkohle ersetzt werden. Das führte vor allem im Raum Halle/Leipzig zu immer größeren Umweltbelastungen und -zerstörungen. In Leipzig konnten wir in den 1980er Jahren die Windrichtung allein am Gestank der Chemieschwaden ausmachen. Bei West-Wind roch es z.B. intensiv nach Kaffeesatz – das kam aus der Richtung der BUNA-Werke bei Schkopau. Bei einer Dienstreise im Januar 1983 nach BUNA zu ,,Elaste und Plaste aus Schkopau“ hatte ich meine Exa 1a-Kamera (in der Tasche) dabei und hab versucht die Zustände vor Ort zu dokumentieren …

Weiterlesen