Wintergarten-Kino: 1909 bis 1989 (Teil 2)

Das Kino Wintergarten in der Eisenbahnstraße 56 – zu DDR-Zeiten in der Ernst-Thälmann-Straße 56 –  gehörte in seiner Blütezeit zu den fünf größten Kinos von Leipzig. Zum Ende der DDR-Zeit hin wurde der bauliche Zustand peu à peu immer schlechter, bis es im Frühjahr 1989, kurz vor der Wende, schließlich geschlossen und Mitte der 90er Jahre abgerissen wurde. Was gibt es über dieses Kino so alles zu berichten? Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Vardi [# 5] versuchen wir der Sache in einem zweiten Teil auf den Grund zu gehen …
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Wintergarten-Kino: 1909 bis 1989 (Teil 1)

Warum repariert mich keiner?

Das ist eine interessante Geschichte, denn ich weiß nicht, wie sie zu Ende ging …
Die Adresse Eisenbahnstraße 56 – war einst ein Tanzsaal und wurde dann ein Kino. Es gehörte in seiner Blütezeit zu den fünf größten Kinos von Leipzig. Zum Ende der DDR-Zeit hin wurde der bauliche Zustand peu à peu immer schlechter, bis es im Frühjahr 1989, kurz vor der Wende, schließlich geschlossen wurde und Mitte der 90er Jahre abgerissen. Was gibt es über dieses Kino so alles zu berichten? Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Vardi [# 1] versuchen wir mal der Sache auf den Grund zu gehen …
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Marie und Bruno ziehen nach Leipzig

M+BS_09d… in eine große Wohnung

Endlich, 19 Jahre nach ihrer ersten Wohnung 1890 in Leipzig-Anger-Crottendorf, hatten Marie und Bruno Stein im Oktober des Jahres 1909 eine richtige große 5-Zimmer-Wohnung für die Familie mit fünf Kindern gefunden. Entgegen dem Spruch: ,,wem’s zu wohl ist der zieht nach Gohlis“ zog die Familie Stein nach sechs Wohnversuchen in Gohlis schließlich nach Leipzig in die Blumenstraße 20. Die Freude war groß – endlich eine richtige Wohnung.

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Marie und Bruno in Gohlis (VI.), 1905-09

Regine21alt… Verwirrendes aus Gohlis

Am 1. April des Jahres 1905 war Umzugstag der Familie  Stein mit ihren Kindern von der Johann-Georg-Straße in die 6. Gohliser Wohnung in der Marienstraße. Die neue Wohnung war „etwas vornehmer“, aber mit zwei Zimmern, Kammer und Küche doch recht eng. Sie kostete 350 Mark Jahresmiete.
Am 3. November 1905 wurde Marianne Herta Stein, als 7. Kind von Marie und Bruno Stein , hier in der Marienstraße 11 geboren. In verschiedenen Aufzeichnungen oder auf Postkarten wird aber auch eine Wohnung in der Reginenstraße 11 und der Reginenstraße 21 genannt. Und dazu immer in der zweiten Etage. Merkwürdig.
Ein Schreibfehler – wo haben sie denn nun genau gewohnt? Weiterlesen