Wer war Konstantin?

In Neustadt-Neuschönefeld im Leipziger Osten gibt es zwischen der Kohlgarten- und der Eisenbahnstraße eine Konstantinstraße.
Über die Herkunft dieser Straßenbezeichnung ist bisher nicht viel bekannt.
Laut Vornamenbuch läßt sich Konstantin vom lateinischen Wort constans ‚beständig‘, ‚standhaft‘ ableiten – Konstantin bedeutet demnach „der Standhafte, der Beständige“.
Der Straßenname ist seit über 100 Jahren beständig – wer verbirgt sich hinter diesem Namen?
Konstantin der Große aus dem nahen Osten oder der unangepasste Liedermacher Konstantin Wecker waren zwar standhafte Personen und ein Straßenname könnte da heute schon passen …
Aber, ohne groß vorzugreifen – um die Beiden geht’s im Folgenden nicht.
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Der ,,Volksbasder“ von Volkmarsdorf

Bei Blättern in einem kleinen Buch, das im Jahr 1906 in Leipzig erschienen war, habe ich letztlich eine überraschende Textstelle entdeckt.
Unter den bedeutendsten Leipziger Leuten dieser Zeit wurde auch ein Pfarrer aus dem Leipziger Osten erwähnt:
Wilhelm Sparwald Volkmarsdorf, Idastraße 12, Pfarrer.
Genannt ,,Der Volksbasder“, Hörenswürdigkeit Leipzigs. [Quelle #1]

Wer war dieser hörenswürdige Pfarrer?
[Anmerkung: Basder = sächs. Pastor]
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