Parkbesucher (2)

eine Postkarte von der Ausstellung an meinen Urgroßvater
Vor genau 120 Jahren wurde in den Abendstunden 13. Juni eine Postkarte vom AUSSTELLUNGS-PLATZ der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung an meinen Urgroßvater Carl Ernst Richter nach Leipzig Connewitz abgeschickt, siehe Original-Poststempel, rechts. Ernst war seit 1891 als Stallmeister im neu errichteten Pferdebahn-Depot der Großen Leipziger Straßenbahn (Blaue Linien) in Leipzig-Connewitz, in der Brandstraße Nr. 34, beschäftigt. Er war damals im Jahr 1897 41 Jahre alt und wohnte mit seiner Frau Bertha Thecla (43) und zwei Töchtern direkt im Straßenbahn-Depot.

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Parkbesucher (1)

Nach einem kühlen und verregneten Pfingstsonntag-Morgen 2017 sind wir bei 15 Grad Außentemperatur mit der Straßenbahn zum Musikpavillon im Clarapark (Clara-Zetkin-Park) gefahren und haben dort im Restaurant erstmal eine heiße Schokolade getrunken. Wir rasten zu jeder Jahreszeit gern dort am Pavillon. Zugegeben sind für uns Heißgetränke zu dieser Jahreszeit an dieser Stelle eher eine Seltenheit.
Interessantes konnten wir vor Ort in einer Journal-Sonderausgabe des Musikpavillons über die 120jährige Geschichte des Parks und an der Decke des Musikpavillons entdecken …
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geteilter Anger

Der Bildausschnitt mit den ,,teil-begrünten“ leerstehenden Häusern stammt vom einem Foto, dass Lutz G. kurz nach der Wende im Jahr 1990 in der Breiten Straße im Osten Leipzigs aufgenommen hatte. Darauf sind noch die längst verschwundenen  alten Straßenhäuser Breite Straße Nr. 24, 26 und 28 der ehemaligen Gemarkung Anger (damals zu Anger-Crottendorf gehörend) zu sehen.
Was war früher hier los und was ist jetzt daraus geworden?
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Leipzig-Ost, Einblicke 1977 -2017

Wir bitten unsere Kundschaft in tanzgerechter Kleidung zu erscheinen!
KEINE JEANS

Gute Frage zum heutigen Welttanztag (29. April 2017):
wer kennt diesen Aushang und wo könnte das gewesen sein?
Zusatz: … und wie sieht es dort heute aus? Weiterlesen

Flemming-Fotopirsch (Teil 3)

Auf dem Bild ein Einstieg in eine dunkle Röhre an der Flemmingstraße in Leipzig-Leutzsch.
Im nachfolgenden Beitrag soll es darum gehen, was ringsherum hier im Jahr 2002 bei meiner Fotopirsch in der Industriebrache noch so zu sehen war. Über die Gießerei Jahn hatte ich ja schon berichtet.
Dabei möchte ich folgenden Fragen nachgehen: Was hat es mit diesem ,,Röhreneinstieg“ auf sich, warum heißt die Straße eigentlich Franz-Flemming-Straße und welche Firmen gab es hier früher? Weiterlesen

Volkmarsdorfer Pflastersteine, Nachtrag

eine ,,VEB“-Geschichte

Zum Beitrag vom 3. März dieses Jahres zu den Volkmardorfer Pflastersteinen habe inzwischen eine Zuschrift von Lutz Göschel aus Nürnberg erhalten. Sein Vater, Erich Göschel, war in der Erich-Ferl-Straße Nr. 21 Eigentümer eines Radio-Fachgeschäfts.
Was das mit nebenstehenden Bildausschnitt samt Gully, Fußwegpflasterung, dem angedeuteten Haltestellenschild und einem ,,VEB“ zu tun hatte, dem möchte ich in diesem Artikel nachgehen. Weiterlesen

Leipziger Straßenbahn-Jubiläum 1996

In meinem analogen Filmarchiv habe ich kürzlich ein interessantes Bild mit vielen alten Straßenbahnen entdeckt. Ich habe das Bild am Sonnabend, den 8. Juni 1996 an der Haltestelle Goerdelerring aufgenommen. Es stammt von einer historischen Straßenbahn-Parade anläßlich des 100jährigen Jubiläums der Leipziger elektrischen Straßenbahn.
Auf dem Bild kann man viele sehr gut erhaltene / restaurierte alte und neuere Straßenbahnen sehen –  es gab ein großes Getümmel an Schaulustigen, die sich das damals nicht entgehen lassen wollten. Weiterlesen

Thälmann- / Ecke Liebmannstraße

Die heutige Straßenkreuzung Hermann-Liebmann- / Eisenbahnstraße war schon immer eine sehr belebte Ecke.

Die alte Stadtplan-Kopie (rechts) stammt aus dem Jahr 1929, da hieß die Kreuzung noch Kirchstraße / Eisenbahnstraße.
Das schlichte B.-A. weist übrigens auf eine kleine Bedürfnis-Anstalt an dieser Ecke hin.

Gibt es für diese Ecke noch richtige Fotobelege?
Wer hat noch was? Bitte melden.
Eine kleine Umfrage bei ehemaligen Einwohnern hat vorerst zwei Aufnahmen aus den 1960er Jahren zu Tage gefördert … Weiterlesen

Etüde in Rost (Flemming-Fotopirsch 2)

Je nach Blickwinkel des Fotografen kann man eine alte Industriebrache natürlich gebäudespezifisch-historisch oder auch in der Schönheit von rostigem Eisenschrott betrachten.
Die Bilder wurden im Sommer 2004 auf dem Gelände „hinter“ der Franz-Flemming-Straße in Leipzig-Leutzsch von einem fotobegeisterten Kollegen aufgenommen. Weiterlesen

Flemming-Fotopirsch 2002 (Teil 1)

Vor 15 Jahren hatten wir in den Räumen der früheren Firma MLW an der Flemmingstraße eine mehrtägige Weiterbildungs-Veranstaltung. Besonders interessant fand ich damals allerdings den Hinterhof-Bereich zwischen der Franz-Flemming- und der Georg-Schwarz-Straße mit dem maroden Charme vieler alter Fabrikgebäude (-Ruinen).   😉   😉   😉
Deshalb hab ich in einer sonnigen Mittagspause mit meiner damaligen Minolta 600si / Sigma 28-105 mm und einem Farbnegativ-Film Fuji Superia S-200 eine Fotopirsch in die rückwärtige Industrie-Brache unternommen.
Auf Anregung vom Geheimtipp Leipzig habe ich den alten Film jetzt digitalisiert und versucht herauszubekommen, um welche Gebäude es sich dort eigentlich gehandelt haben könnte, da gibt es schon Überraschendes zu entdecken …
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