alte Häuserecke in L.-Neustadt (2)

nst-nsf-001q2. die ersten Wohnhäuser

Wenn man von der Eisenbahnstraße in die  Neustädter Straße blickt, dann fällt auf der rechten Straßenseite eine größere Häuserlücke auf.  Heute befindet sich an dieser Stelle seit 2014 eine Gemeinschafts-Gartenanlage.
Früher standen hier die alten Häuser der Neustädter Straße 20 und 22. Beide sind aber 1992/93 abgerissen worden. Ist da gar nichts übrig geblieben…?
Weiterlesen

alte Häuserecke in L.-Neustadt

alte_Ecke_detail

1. schmuckes Haus an alter Ecke

 Dieses schmucke Haus Neustädter Straße Nr. 24 an der Ecke Ludwigstraße soll aktuell das älteste Haus im Wohngebiet von Leipzig-Neustadt sein?  Zumindest der ältere Teil des Hauses an der Neustädter Straße (rechts im Bild zu sehen) ist fast 150 Jahre alt und hat schon einiges ,,erlebt“.

Diese Ecke wollen wir uns mal etwas genauer ansehen … Weiterlesen

Neuschönefeld ,,Sonst und Jetzt“

Geschichtsbetrachtungen
von Moritz Weißbach (1890) und Marina Geyer (1983)

Nsf_1980-06MelVon der kleinen ehemaligen Gemeinde von Neuschönefeld im Leipziger Osten ist nicht viel geblieben – Worte, Bilder, Erinnerungen gibt es nur noch wenige. Zur Ortsgeschichte liegen außer alten Gemeinde-Akten im Stadtarchiv Leipzig nur wenige Literatur-Quellen vor: darunter eine Geschichtsbetrachtung von Moritz Weißbach aus dem Jahr 1890 und eine bisher kaum bekannte, aber bemerkenswerte Diplomarbeit zum gleichen Thema von Marina Geyer aus dem Jahr 1983.
Das schauen wir uns jetzt mal etwas genauer an. Weiterlesen

Löwe an der Wand (Teil 2)

… in der Meißner Straße

Meissner13-Loewe.rotIm ersten Teil ging es um die alten, in den Gründerjahren vor über 140 Jahren, gebauten Häuser in der Meißner Straße (damals Marktstraße) – vom ,,landkartengaebler“ an der Ecke zur Neustädter Straße bis zur Fleischsalat-Fabrik.
Ein Gebäude in der Meißner Straße trägt auch heute noch einen Löwenkopf über der Haustür an der Wand. Heute hebt sich dieses Relief nicht farblich vom Untergrund ab: könnte es aus historischer Sicht vielleicht golden eingefärbt werden oder vielleicht auch rot?
Darüber soll es heute gehen in der Fortsetzung vom 1. Teil: Was soll der Löwe dort an der Wand?

Weiterlesen

Was soll der Löwe dort an der Wand?

… in der Meißner Straße

Meissner13-goldWir haben früher in der Schulze-Delitzsch-Straße gewohnt. Gleich um die Ecke kann man in der Meißner Straße auch heute noch ein Gebäude sehen, an dem über der Haustür ein Löwenkopf prangt!
Könnte das ein altes Hauszeichen sein, war der Hausbesitzer etwa ein Löwenjäger oder hat da etwa ein übereifriger Investor beim Sanieren seinen heimischen Löwen einfach dazumodelliert? Wann wurden diese Häuser hier gebaut? Wer hat da früher gewohnt und was war hier an Handel und Gewerbe angesiedelt?
All diese Fragen möchte ich versuchen im Folgenden zu ergründen …

Weiterlesen

die Hedwigstraße nach 35 Jahren

16-06_Blick.ins.Grüne… mit einem Blick ins Grüne

Es ist schon erstaunlich: wenn man heute am Neustädter Markt vor der Kirche steht und in Richtung der Eisenbahnstraße schaut, dann hat man einen weiten Blick ins Grüne. Vorbei an den jetzt im Juni grünenden Straßenbäumen kann man heute über die Eisenbahnstraße hinweg bis in den grünen Rabet-Park blicken.
Das war aber früher ganz anders …
Weiterlesen

Hof-Berichterstattung

aus der Schulze-Delitzsch-Straße,
Leipzig-Neustadt

L-Nst_SDS-14

… vorweg gesagt: es geht hier nicht um höhere Sphären und glänzende Hof-Berichte, sondern mehr um bodenständige, ganz weit unten angesiedelte Hof-Geschichten aus der Zeit des realen Sozialismus in der DDR. Den Zustand der Wohnhäuser kann man rechts im Bildausschnitt erahnen.
Die Geschichte beginnt am Gründonnerstag des Jahres 1976, am 15. April. Da sind wir als junge 23jährige Hochschulabsolventen mit unserem gerade geborenen Sohn von einer Abbruch-Wohnung in der Neuschönefelder Melchiorstraße in eine kleine Mansarden-Wohnung in der Neustädter Schulze-Delitzsch-Straße 16 (4. Etage rechts) umgesiedelt worden. Eine Wahl hatten wir nicht; es gab in der DDR keinen freien Wohnungsmarkt und wir hatten nicht die ,,richtigen“ Beziehungen nach Oben.
Weiterlesen

BB-Bilder aus Thekla, August 1980

Bagger-Bade-Bilder

The-BBB_80-07_1

Der 3. August 1980 war damals ein ,,normaler“ Sommer-Sonntag in Leipzig mit Höchsttemperaturen bis 32 °C und 9 Stunden Sonnenschein. Was tun?
In den 1980er Jahren sind wir bei solchem  schönen Wetter meistens von der Liebmannstraße aus mit der ,,22″ zum ,,Bagger“ (Naturbad – Nordost) nach Thekla gefahren.
Das haben viele genutzt und es ging dort sehr familiär zu.

Weiterlesen

Runki-Panorama, 1988

Rabet-von-obenIm Frühjahr 1988 habe ich aus der Dachluke unseres Wohnhauses in der Neustädter Straße 18 eine kleine Serie von Rundum-Bildern geschossen. Jetzt habe ich mal zwei Bilder mit meinem PSE (Photoshop Elements) zu einem Panorama rings um den Otto-Runki-Platz (damals ,,Runki“ genannt) zusammengefügt.

Das sieht schon interessant aus. Leider konnte ich kein neues Bild gegenüberstellen – da ich nicht mehr dort wohne, kann ich nicht so einfach den Leuten aufs Dach steigen  😉 Weiterlesen

Silvester in L.-Neustadt, 1980

… schöne Silvester-Aussichten vor 35 Jahren in Leipzig-Neustadt

1980_01In der Schulze-Delitzsch-Straße 16 wohnten wir damals in einer kleinen und engen 24 m² Mansarden-Wohnung direkt unterm Dach.
So unterm Dach war es im Sommer manchmal kaum auszuhalten: da hatten wir oft mehrere Tage und Nächte Temperaturen von über 30° C in der Wohnung. Naja und im Winter, wenn es wie im Winter 78/79 richtig knackig kalt draußen war, dann funkelten an der Zimmerdecke die Eiskristalle von der gefrorenen Atemluft.
Aber, wir hatten bei Sonnenschein, zum Somnenuntergang und bei Gewitter einen interessanten Ausblick über die Dächer (und Antennenwälder) Leipzigs – oder am Silvestertag
Weiterlesen