Thälmann-/Ecke Liebmannstraße (Teil 2)

… neue Kreuzungsbilder

 Ende März 2017 gab es hier im Blog einen ersten Beitrag mit alten Bildern von der Kreuzung Thälmann-/Liebmannstraße, verbunden mit der Bitte zu weiterer Bildersuche.
Mit Erfolg – diesmal zwei Bilder mit Blickrichtung Volkmarsdorf, nebenstehend eine Übersichtsskizze mit den Foto-Standorten.
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Leipzig-Ost, Einblicke 1977 -2017

Wir bitten unsere Kundschaft in tanzgerechter Kleidung zu erscheinen!
KEINE JEANS

Gute Frage zum heutigen Welttanztag (29. April 2017):
wer kennt diesen Aushang und wo könnte das gewesen sein?
Zusatz: … und wie sieht es dort heute aus? Weiterlesen

am Broadway des Ostens (1977)

ethstr_77-11_s… so wurde die Leipziger Ernst-Thälmann-Straße im Volksmund zu den besten DDR-Zeiten genannt.
Hier war stets ein Menschengewimmel, hier flutete der Auto- und Straßenbahnverkehr, hier gab’s zwei Kinos , jede Menge Kneipen und Geschäfte aller Art, in denen man fast alles haben konnte …
Rechts auf dem Bild sieht man fast die ganze Bandbreite der damals in der DDR erhältlichen PKW’s und im Hintergrund die noch fast vollständig bebaute rechte Straßenseite von Neuschönefeld, auch den noch bebauten Abschnitt des heutigen Runkiplatzes (!).
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Rabet 1978 vs. 2016

LE-03Wenn man heute von der Reclamstraße aus ins Rabet geht, dann kommt man in eine hügelige Parklandschaft mit großen Rasenflächen und vielen (jungen) Bäumen. Mit Blick nach Osten kann man den Turm der Lukaskirche und hinter dem Baumgrün Volkmarsdorfer Neubauten sehen.

Und, kaum zu glauben, noch vor vierzig Jahren befand sich hier der Ortskern von Neuschönefeld – viele kleine Häuser! Weiterlesen

Schulze-Delitzsch-Straße 1976 – 2016

Nst.SDS_89,,Wo gibt’s denn in Leipzig eine Schulze-Delitzsch-Straße?“ Das wird so mancher, auch Ur-Leipziger, heute noch fragen. Zur näheren Erläuterung hier eine kleine Skizze vom Leipziger Osten.
Bei manchem gibt’s jetzt Vorurteile: ,,Hinter der Eisenbahnstraße, wer wohnt da schon?“
An der Stelle will ich mich outen – meine Familie und ich, wir haben dort 10 lange DDR-Jahre gewohnt. Demnächst wird es hier bei wortblende einen Artikel über Wohnhäuser in der Neustädter Schulze-Delitzsch-Straße geben.
Zur Einstimmung habe ich schon mal in meiner Fotosammlung gekramt und ein 40 Jahre altes Papierbild entdeckt …
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im ,,Rietzschketal“, 1978 vs. 2015

I78-03_adRn meinen Negativ-Archiv habe ich noch eine Rollfilm-Aufnahme vom März 1978 entdeckt. Abgebildet ist ein Stück der ehemaligen Straße ,,An der Rietzschke“. Den Aufnahme-Standort habe ich unten auf der openstreetmap-Karte mit einem roten Kreis gekennzeichnet. Auch im Jahr 1978 war die östliche Rietzschke als Namensgeber dieser kurzen Straße zwischen Lilienstraße und Hermann-Liebmann-Straße schon lange überwölbt (Wölbleitung: 3,0 m breit, 1,81 m hoch), auf dem Bild etwa vor der kleinen Mauer.

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L.-Reudnitz, Sprengung der Markuskirche Anfang 1978

L.-Reudnitz, Sprengung der Markuskirche Anfang 1978

L._Reudnitz, Markuskirche im Februar 1978

L._Reudnitz, Markuskirche im Februar 1978

L.-Reudnitz, ohne Markuskirche, im März 1978

L.-Reudnitz, ohne Markuskirche im März 1978

Das Bild links habe ich am Freitag, den 24. Februar 1978 vorm Straßenbahnhof Reudnitz in stadteinwärtiger Blick-Richtung zur Markus-Kirche aufgenommen. Das war der Tag vor der Kirchensprengung (25.02. Kirchenschiff und 04.03. Turm).
Die Straßenbahn der Linie 6E im Bild-Vordergrund kam aus Gohlis und endete hier, sie fährt gleich in den Straßenbahnhof ein.

Das zweite hier gezeigte rechte Bild habe ich am Sonnabend, den 4. März 1978, am Nachmittag nach der Turmsprengung, in etwa gleicher Blickrichtung aufgenommen. Den markante Turm der Markuskirche im Reudnitzer Stadtbild gibt es plötzlich nicht mehr!

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Leipzig-Neustadt, Hedwigstraße im März 1976

L.-Neustadt, Blick von der Hedwigstr. zur Kreuzkirche im März 1976

L.-Neustadt, Blick von der Hedwigstraße
zur Heilig-Kreuz-Kirche, im März 1976

Auf dem Bild ist die Heilig-Kreuz-Kirche am Neustädter Markt in Leipzig-Neustadt vor etwa 40 Jahren zu sehen. Im Vordergrund die Straßenkreuzung Hedwig-/ Mariannenstraße, links das Eckhaus Hedwigstraße 11 –  der Eckladen (H. E. Schmidt) von Hermann Erhard Schmidt war ein Lebensmittelgeschäft. Auf der rechten Straßenseite die Häuser Hedwigstraße 16, 18 und 20. Im Haus Nr. 20 befand sich damals die Druckerei von Friedrich Pöge – heute ein kulturelles Zentrum (Pöge-Haus e.V.) im Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld.

Die hier abgebildeten Wohnhäuser wurden im Zeitraum 1870 bis 1880 gebaut, sind also alle heute über 130 Jahre alt.

Viel Grün gab’s ja an dieser Ecke nie. Vielleicht gehe ich nochmal auf Fotopirsch und mache dort eine aktuelle Aufnahme – wenn die Sonne mal wieder scheint. Das könnte interessant werden …

Fotos aufgenommen oben: mit Exa 1a und Lydith (Meyer-Optik Görlitz) 30mm auf ORWO s/w-Film NP15

grenzwertige Ost-Ortslage (2), Februar 2015

L.-Ost, Straßenszene an der Hermann-Liebmann-Straße, August 1978

August 1978

Bei dem schönen sonnigen Wetter habe ich gestern nach 37 Jahren (!) nochmals ein Foto an der Ecke Berg-/ Hermann-Liebmann-Straße aufgenommen.

Zur Erinnerung habe ich hier links neben dem Text nochmals das alte Bild von 1978 in verkleinerter Form eingestellt.

 

 

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L.-Ost, Hermann-Liebmann-/ Bergstraße im Februar 2015

Inzwischen hat sich hier viel verändert:

–  mehrere der alten Neuschönefelder Häuser auf der linken Straßenseite sind verschwunden,

–  an der Ecke zur Bergstraße steht sogar ein Neubau,

–  das ehemalige Rathaus von Volkmarsdorf (rechts im Bild) ist eingerüstet, ob da wohl eine Sanierung vorgesehen ist?

–  die Schienen hat man inzwischen erneuert, es gibt aber keine Oberleitung mehr: hier fährt jetzt der 70er Bus.

aufgenommen mit Sony A57, Tamron 17/50 mm, 1/320 s, F8, ISO400, 35 (52) mm

grenzwertige Ost-Ortslage, August 1978

Auf dem Bild grenzen die alten Ortslagen von Volkmarsdorf, Neuschönefeld und Neustadt an der Hermann-Liebmann-Straße aneinander.

L.-Ost, Straßenszene an der Hermann-Liebmann-Straße, August 1978

L.-Ost, Straßenszene an der Hermann-Liebmann-Straße, August 1978

Unmittelbar vor dem Fototermin am 28. August 1978 war die Litfaßsäule auf dem kleinen Platz gerade frisch plakatiert worden: Sigmund Jähn war an diesem Tag als erster Deutscher in einer sowjetischen Sojus-Kapsel ins Weltall gestartet. Bemerkenswert auch der Kontrast zwischen den ehernen (SED-)Losungen am Gebäude rechts und dem Zustand der Häuser, der Straße und der Straßenbahnschienen (Linie 22 nach Thekla). Weiterlesen