Die Brache (2)

Nach der Beschreibung des ,,Status quo“ der Brache in der Eisenbahnstraße im ersten Teil bleiben noch die Fragen offen: welche Häuser standen hier als Nr. 103 und 105, wem gehörten die Grundstücke, wer wohnte hier früher und welche Bewandtnis hat es mit der eigenartigen Lage der Gründstücke?

Dazu werde ich in meinen alten Karten und Unterlagen nachschlagen und online mal online in diversen Büchern und Zeitungen recherchieren … Weiterlesen

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Die Brache (1)

,,… über sieben Stufen musst Du gehn …“, dann kommst Du [frei nach Karat und rechts im Bild] auf eine Brache an der mittleren Eisenbahnstraße. Eingeweihte Anwohner wissen, wovon ich spreche. Für alle anderen: die Brache liegt stadtauswärts auf der linken Seite der Eisenbahnstraße zwischen Elisabeth- und Idastraße. Die gesamte Fläche der Brache (Flurstücke Volkmarsdorf 359 und 359 a) liegt heute als eigenartige Häuserlücke bis zu 1 1/2 Meter über Straßenniveau.
Was ist das für eine eigenartige erhöhte Häuserlücke in der Eisenbahnstraße? – Das hatten wir uns auch schon gefragt, als wir Mitte der 1970er Jahre beim abendlichen Schaufensterbummel in der früheren Ernst-Thälmann-Straße dort vorbei gekommen sind … Weiterlesen

Frieden oder Krieg?

An der südlichen Grenze des alten Gemeindegebiet von Neuschönefeld zu Reudnitz und Volkmarsdorf gab es einen kleinen Platz an der Kreuzung Rabet / Melchior- / Martha- und Adelheidstraße mit einem öffentlichen Brunnen und einem Kriegerdenkmal.
Brunnen und Pumpe waren bereits ein Thema (Fundstück: Delphin Nr. 141), daher heute ein paar Zeilen und Bilder zum Kriegerdenkmal, dass an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erinnerte und ursprünglich gar keins gewesen war …
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Fundstück: Delphin Nr. 141

Auch im Spätherbst kann man in der Stadt noch so manches entdecken. Besonders, wenn die Blätter gefallen sind und dadurch Verborgenes, Mögliches und Unmögliches zum Vorschein kommt.
Zum Beispiel wie letztlich Ende November am südlichen Rand des Rabetparks: da waren mir Fragmente einer sonst vollkommen im Gebüsch versteckten alten Pumpe aufgefallen, siehe Bild rechts.
Über deren ,,Unmöglichkeit“, diese Pumpe im Allgemeinen, den früheren Standort im Besonderen und einen speziellen ,,Delphin-Krimi“ möchte ich im Folgenden berichten …

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Surprises for LE from Australia

Neues aus Australien für Leipzig?

Da meine ich nicht nur die beiden Koalas im Leipziger Zoo. Und da war es mir ja letztlich gelungen ein Foto von Oobi-Ooobi mit ,,aufgeklappten“ Augen zu machen – das war auch eine Überraschung, sonst herrscht ja meistens Nachtruhe.

Nein, es gibt überraschende Neuigkeiten aus dem richtigen Australien von der anderen Seite der Erdkugel. Das betrifft ein Buch und einen Song, in denen nicht nur LE, sondern speziell Leipzig East und sogar der Ortsteil Neustadt-Neuschönefeld vorkommen … Weiterlesen

Treffpunkt Listplatz

Der Listplatz heißt eigentlich ,,Friedrich-List-Platz“ – er wurde (siehe Straßenschild rechts) nach dem Volkswirtschaftler und Initiator des Baus der Leipzig-Dresdner Eisenbahn Daniel Friedrich List (1789-1846) benannt.

Warum dieser unscheinbare dreiseitige Platz mit diesem Namen an dieser Stelle im Leipziger Osten perfekt richtig liegt, das möchte ich im Folgenden erklären … Weiterlesen

Heimdicksche Nummern

Gestern sind wir bei einem schönen sonnigen Herbst-Spaziergang über den Leipziger Südfriedhof auch am Gedenkstein der Schriftstellerin Lene Voigt an der Prominenten-Ecke in der Abteilung II vorbei gekommen, siehe Bild rechts.

Was viele nicht wissen: sie hatte als Kind mit ihren Eltern in der Neustädter Ludwigstraße gewohnt – wo genau, dem möchte ich hier mal nachgehn …

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Eisenbahn Nr. 5

In einem alten Leipziger Kalender für das Jahr 1911 habe ich kürzlich in einem Beitrag über Leipziger Architekturaufgaben und ihre Lösungen in Text und Bild auch etwas über einen damaligen hochgelobten Neubau in der Eisenbahnstraße 5, im Leipziger Osten, gelesen. Ein höchst seltener Artikel – auch damals.
Was es mit diesem Haus so auf sich hat und was nebenstehendes Bild von einem Kanalisationdeckel mit diesem Haus zu tun hat, daran möchte ich mich im Folgenden mal versuchen. Weiterlesen

Heimatbewußtsein 1988

Vor dreißig Jahren – im Jahr 1988 –  fand in Leipzig-Neustadt die erste und bisher einzigste Geschichtskonferenz zum Wohngebiet statt.

Wie es dazu kam, welche Quellen damals möglich und nutzbar waren, wer mich damals unterstützt hatte, was da am Rande so abgelaufen ist und welche ungeahnten Folgen das Ganze hatte, davon möchte ich im Folgenden berichten. Weiterlesen

neues vom PAPSER

Seit Veröffentlichung des Beitrags ,,Ein Prost auf den PAPSER“ am 16. Februar 2018 habe ich eine Reihe von Zuschriften erhalten – vielen Dank!

Da gibt es tatsächlich als FUND-Sache ein älteres Foto aus den 1950er Jahren mit der Gaststätteninschrift ,,Zum Papser“, einer interessanten Straßenbahn der Linie 22 und als TAT-Sache ein etwas nachdenklich stimmendes aktuelles Bild.

Lasst Euch überraschen …
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