Reudnitzer Industrie-Adel (1)

Demo im Leipziger Osten?

Auf dieser schon etwas verblassten alten Ansichtskarte mit einer ,No. 30′ drauf wird nicht gegen irgendwas, sondern für eine Sache demonstriert.
Es sind über 70 Turnerinnen und Turner zu sehen, die hinter Blasmusik und Fahne auf der Straße marschieren.
Auf der Rückseite steht: Tauchaer / Ecke Wissmannstraße – wo ist das, wer marschiert da, worum könnte es damals gegangen sein und welche interessanten Details lassen sich noch ermitteln?

Darum soll es nachfolgend gehen …

Außerdem möchte ich in diesem Beitrag der Frage nachgehen, was es mit der Eisenkonstruktion im nebenstehenden Bild auf sich hat …

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über den Industrie-Adel von Reudnitz

Heute eher unscheinbar bis unbekannt, lagen früher zwischen der Kohlgarten- und der Lutherstraße im Leipziger Osten bedeutende Fabriken:
– die Maschinenfabrik August Fomm
– die Leipzig-Reudnitzer Maschinenfabrik (Götjes, Bergmann & Co),
– die Maschinenfabrik E. Bachmann & Reiter und
– die Maschinenbauanstalt C.G. Kaiser & Reimelt.

Im Jahr der sächsischen Industriekultur 2020 bisher kaum erwähnt, gehören diese Fabriken als Zeugen der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts, die für Leipzig prägend waren, aus meiner Sicht auch zum historischen Erbe der Stadt …

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Straßen-Wirrwarr Ost

Volkmarsdorf ist ein gutes Beispiel für den früheren Straßen-Wirrwarr in der Leipziger Gegend.
Genauer betrachtet soll es hier in diesem Beitrag um die ehemalige Kirchstraße gehen (heute: Hermann-Liebmann-Straße), die zwischen der Wurzner Straße und der Eisenbahnbrücke nach Schönefeld verläuft. Diese Straße führte vor der Eingemeindung der Ostvororte durch die selbständigen Gemeinden von Volkmarsdorf, Neuschönefeld und Neustadt. Straßen-Bezeichnungen und Grundstücks-Nummerierungen wurden in diesem Zeitraum recht abwechslungsreich bis verwirrend gehandhabt.

Deshalb hier der Versuch das Ganze etwas zu entwirren …
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Partie am Rathaus (3)

Hier im Leipziger Osten gibt’s zwar eine Bergstraße,
aber woher kommt dieser Straßenname?
Von einem Berg? – Wo soll hier bitte ein Berg sein?

Um solche Berg-Fragen soll es im Teil 3 der ,,Partie am Rathaus“ (Volkmarsdorf) gehen,
um den kleinen ,Begriffshügel‘, hier rechts im Bild,
zielstrebig abzuarbeiten …

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Partie am Rathaus (2)

Wie kam es eigentlich in Volkmarsdorf zu einem ,,Rath-Haus“? Diese Inschrift steht jedenfalls frisch saniert und gut sichtbar über der Eingangstür des Gebäudes an der Ecke Liebmann-/ Bogislawstraße im Leipziger Osten (rechts im Bild).
Über Sinn, Zweck und Datum dieses Rathausbaus gibt es heute erstaunlich wenig Konkretes zu lesen. Da wird zum Beispiel das Baudatum zwischen ,,kurz vor der Eingemeindung“(1890) bis ,,um 1905“ gehandelt. Dabei hätte, wie ich zeigen möchte, doch schon ein Blick in die damalige Tagespresse Klarheit schaffen können …

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Partie am Rathaus – in Volkmarsdorf

Jetzt zur Corona-Zeit ist mal Gelegenheit zu Hause in den Beständen zu kramen. Dabei habe ich die Kopie einer alten Volkmarsdorfer Ansichtskarte entdeckt – ,,Partie am Rathaus“ steht drauf.
Dort gab es früher auch einen Bergplatz – ein kleiner, heute unscheinbarer dreieckiger Platz zwischen Hermann-Liebmann- und Bergstraße. Einst im Zentrum des alten Volkmarsdorf als Marktplatz genutzt, gehört er heute namenslos zu Neustadt-Neuschönefeld.
Um diese ,,Partie am Rathaus“, nebenstehend rot eingekreist, soll es heute kurz gehen …
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Turner-Passage Neustadt

Im früheren Gemeindegebiet von Leipzig-Neustadt hat es eine ,,Turner-Passage“ gegeben. Das steht jedenfalls im Adressbuch des Jahres 1906 so drin, Ausschnitt rechts.
Wo diese Passage gewesen sein soll, was das mit Turnern zu tun hatte und ob da heute noch was zu sehen ist, dem möchte ich in diesem Beitrag mal nachgehen …
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Archiv-Tag

Heute erscheint hier auf ,,wortblende“ der 300. Beitrag.

Aus diesem Anlass und weil letztlich am 7. März der bundesweite Tag der Archive stattgefunden hatte, möchte ich heute zu einem kleinen virtuellen Rundgang durch mein Stadtgeschichts-Archiv einladen.

Hereinspaziert bitte schön und hier geht’s lang …

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Corona-Statistik

Aus aktuellem Anlass möchte ich mich hier mit einer exponentiellen Auswertung der aktuellen Corona-Infektionen zu Wort melden.

In den Medien erscheinen täglich neue Infektionskurven, die zwar ein exponentielles Anwachsen der Fälle andeuten, aber zu meinem Unverständnis im Verlauf nur linear und nicht exponentiell dargestellt werden. Dabei ist das doch kein Problem: eine hallblogarithmische Darstellung erlaubt eine übersichtlichere Grafik mit einer Gerade zur Auswertung einer möglichen Trend-Aussage, siehe meine Grafik (rechts) für den Zeitraum vom 10. bis zum 20. März dieses Jahres.

Die Daten habe ich ab 17. März aus den täglichen 0-Uhr-Berichten des RKI (Robert Koch Instituts) bzw. vorher aus den allabendlichen Zusammenfassungen übernommen. Die TREND-Kurven hatte ich am 17. März abgeleitet und sie stimmen ziemlich gut mit dem weiteren Verlauf überein: bei Sachsen fast zu 100 %, während die Infektions-Kurve bundesweit noch etwas angestiegen ist.

Schlussfolgerung / Auswertung: wenn nichts unternommen wird, dann steigen die Fallzahlen bis zum nächsten Wochenende möglicherweise in Sachsen auf 8.000 und bundesweit auf 90. bis 100.000 Corona-Infektionen. Und es geht bei den gegenwärtigen unschönen Einschränkungen des persönlichen Lebens nicht um Staatswillkür wie einige vermuten, sondern um altenativlose Pandemie-Bekämpfung!

Bleibt Gesund, haltet Euch an die Vorgaben – und bis demnächst wieder mit einem historischen Beitrag.

ein paar Ergänzungen hier … Weiterlesen

der Fall Hildegardstr. 3 (1984)

Im Juli 1984 ist im Leipziger Osten, in der Volkmarsdorfer Hildegardstraße, ein Gebäude im bewohnten Zustand teilweise eingestürzt. Darüber hatte ich bereits berichtet. Das Ganze erschien uns damals eher spontan und zufällig.
Das Studium der betreffenden Bauakten im Stadtarchiv Leipzig weist aber darauf hin, dass dieser (Häuser-) Fall auch ein paar unglaubliche bis haarsträubende Aspekte aufwies und durchaus vermeidbar gewesen wäre, aber lest selbst …

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