Clara 2019 in L-NN? Na klar!

Klar ist: Clara Schumann, geb. Wieck hat von 1819 bis 1844 in Leipzig gelebt.
Könnte sie in dieser Zeit mal in der Gegend von Neustadt-Neuschönefeld (L-NN) gewesen sein und lassen sich Belege dafür finden?
Da kommen berechtigte Zweifel auf, weil die Gemeinden Neuschönefeld bzw. Neustadt erst in den Jahre 1845 bzw. 1881 unabhängig geworden sind. Die gab’s also vor 1844 noch gar nicht.
Ja aber, … seit der letzten Leipziger Ortsteil-Reform im Jahr 1992 gehören nun auch die alten Ortskerne von Reudnitz und Volkmarsdorf zu Neustadt-Neuschönefeld und die gab’s natürlich schon seit langer Zeit.
Und was hat es mit dem Geburtstags-Blumenstrauß hier rechts auf sich?
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Turnhalle im ,,Renaissancestyl“

Im April dieses Jahres habe ich per Mail einen interessanten Literaturtipp von Klaus Bernstein zur Turnhalle in der Torgauer Straße erhalten und gleichzeitig eine Anfrage zum heutigen Zustand.
Durch die Torgauer bin ich fast 20 Jahre lang jeden Tag zur Arbeit gefahren und kann deshalb als Augenzeuge sagen: ,,Klar, die Halle gibt’s noch!“
Genaueres wollte ich bei einem Interview mit dem Vorsitzenden des Allgemeinen Turnvereins (ATV) Volkmarsdorf einen Monat später vor Ort erfahren. Peter Zinke hat mir dabei auch erklärt, was es mit den Kreuzen links oben und mit den Zahlen 1858 und 1990 im Wappen des Vereins auf sich hat … Weiterlesen

Wer war Konstantin?

In Neustadt-Neuschönefeld im Leipziger Osten gibt es zwischen der Kohlgarten- und der Eisenbahnstraße eine Konstantinstraße.
Über die Herkunft dieser Straßenbezeichnung ist bisher nicht viel bekannt.
Laut Vornamenbuch läßt sich Konstantin vom lateinischen Wort constans ‚beständig‘, ‚standhaft‘ ableiten – Konstantin bedeutet demnach „der Standhafte, der Beständige“.
Der Straßenname ist seit über 100 Jahren beständig – wer verbirgt sich hinter diesem Namen?
Konstantin der Große aus dem nahen Osten oder der unangepasste Liedermacher Konstantin Wecker waren zwar standhafte Personen und ein Straßenname könnte da heute schon passen …
Aber, ohne groß vorzugreifen – um die Beiden geht’s im Folgenden nicht.
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Tag des Rechenschiebers

Kürzlich habe ich in meinem Kramkasten meinen alten Reiss-Rechenschieber, liebevoll ,,Schätzeisen“ genannt, wiedergefunden. So ein Teil war bis Mitte der 1970er Jahre unverzichtbarer Bestandteil der Schul-Mathematik und durfte im ingenieur-technischen Alltag nicht fehlen. (Rechts: 12 x 12 = ?)
Heute könnte doch gut und gern der Tag des Rechenschiebers sein – besonders weil genau vor 50 Jahren so ein Rechenschieber sehr weit herumgekommen war.
Dazu mehr im Beitrag … Weiterlesen

Gold für … Neuschönefeld!


Es gibt doch tatsächlich einen Gold-Medaillen-Gewinner aus Neuschönefeld – auch wenn der Erwerb des Edelmetalls schon ein paar Jahre zurückliegt.

Was dieser Sieger mit einem älteren Foto von der Neuschönefelder Seite der Eisenbahnstraße zu tun hat, wo er dort beheimatet war und wofür er diese Gold-Medaille, siehe Bild rechts, erhalten hatte,

dem möchte ich in diesem Beitrag nachgehen … Weiterlesen

unterirdische Geschichte

Bestandteile dieser ,,unterirdischen Geschichte“ sind ein Stadtteil-Rundgang, der Elsapark im Leipziger Osten, das Bild eines eisernen Kanaldeckels, ein Blick in den Untergrund und ein spezielles Stück Leipziger ,,Untergrund-Geschichte“.

Handelnde Teilnehmer sind ein abwesender Förderer Willmar Schwabe, ein Anwohner der Marthastraße 16, unser Ferien-Enkel Florian , mein Fotoapparat Sony A57 als verlängertes Auge und ich als Beobachter und Aufschreiber.

Was ich dabei so aufgeschrieben habe?
Schaun Sie doch mal rein …

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Runkiplatz (2)

Im ersten Teil der Geschichte vom Runkiplatz wurde gezeigt, dass hier im 80 x 80 m² kleinen Lampe-Karree vor etwa 170 Jahren die ersten Wohnhäuser auf einer früheren Schönefelder Feldflur entstanden. Nur wenige Jahre später waren die 16 Grundstücke vollständig bebaut. Danach tat sich rein bautechnisch in den Folgejahren fast nichts mehr.
In diesem Beitrag soll es um folgende Fragen gehen:
– wie entwickelte sich dieses Häuser-Karree im Zeitraum von 1903 bis heute?
– und was ist hier für die Zukunft geplant (Bild rechts)?

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leuchtende Nachtwolken (2019)

Am Montag, dem 17. Juni 2019, spät abends kurz nach Elf, waren am Leipziger Sternenhimmel beim Blick über die Stadt (nach Norden) ein paar kleinere zart-leuchtende Wolkengebilde zu sehen, siehe Bild rechts.

Das könnten sogenannte ,,leuchtende Nachtwolken“ (NLC – Noticlucent Clouds) gewesen sein, die man in sonst klaren Sommernächten am nördlichen Himmel manchmal sehen kann. Gegen 3 Uhr am frühen Morgen war da aber mehr zu beobachten und zu fotografieren …
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Treffen mit RB

nein, es geht hier nicht um Fußball sondern um Rolf Buschmann, der in der Neuschönefelder Reinhartstraße seine Kindheit und Jugendzeit verlebt hat. Im heutigen Stadtplan kann man zwar eine Reinhardtstraße in Sellerhausen-Stünz finden, aber um diese Straße (mit ,,dt“) geht es hier nicht.
Wo soll denn in Neuschönefeld eine Reinhartstraße gewesen sein?
Um das zu ergründen habe ich an einem Nachmittag in der letzten Woche den agilen Senioren Rolf Buschmann in seiner schönen Eutritzscher Wohnung besucht. Er ist inzwischen über 92 Jahre alt, besucht aber noch oft das Internet und schreibt gern an seinem Rechner – momentan über seine Erinnerungen an die Reinhartstraße, siehe rechts Entwurf zum Titelbild.

Wir haben uns über seine Jahre in der Neuschönefelder Reinhartstraße unterhalten (1929 bis 1947) und ich habe dabei interessante Details entdeckt … Weiterlesen

Runkiplatz (1)

Früher in den 1980er Jahren gab’s auf dem Otto-Runki-Platz einen Frischmarkt mit Namen ,,Vitaminbasar“.
Was gibt’s denn da unten an der Ernst-Thälmann-Straße zu kaufen? Na klar, frische Erdbeeren aus der Region und da sind wir auch mal schnell über die Straße geflitzt und haben uns angestellt.
Nebenstehendes Bild vom Runkiplatz habe ich an einem späten Nachmittag im Mai 1987 aufgenommen.

Gab’s dort schon immer einen grünen Platz? Da könnten wir mal kurz zurück blicken …

 

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