Schulze und Niemann

Carl Dionys Constantin Schulze aus Reudnitz, kurz Constantin Schulze genannt, war ein fleißiger und treusorgender Familienvater: im Zeitraum von 1845 bis 1861 brachte seine Frau Alwine Cunigunde insgesamt elf Kinder zur Welt, von denen acht das Erwachsenenalter erreichten.
Er war auch Besitzer mehrerer Güter und Feldparzellen in Reudnitz, Anger und Crottendorf und ein Straßenprojektant, siehe Beitrag ,,Konstantin“. Das Geld dazu hat er als erfolgreicher Geschäftsmann, u.a. im Unternehmen Schulze und Niemann verdient.
Und das wollen wir uns hier im Beitrag mal etwas genauer anschaun …

1. Gründerzeiten.

Wer zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Buch erwarb, der kaufte erstmal einen vorgehefteten Blätterstapel, einen Buchblock, ohne Einbanddecke. Heute kaum noch vorstellbar, ging man damit zum Buchbinder seiner Wahl und ließ einen Bucheinband nach eigenem Geschmack anfertigen. Das taugte natürlich nicht für die industrielle Massenfertigung von Büchern. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich erst der einheitliche Verlagseinband durch. Dafür wurde auch teuer importiertes englisches Buchbinderleinen verwendet.
Umtriebige Kaufleute, gerade auch in der Buchhandelsstadt Leipzig und seiner Umgebung, versuchten aber bald das erforderliche Material selbst zu produzieren.
Dazu zählten auch der Reudnitzer Kaufmann Constantin Schulze und sein technischer Geschäftspartner August Niemann aus Reudnitz, die sich zu diesem Zweck zusammen schlossen.  In einer der ersten Anzeigen der neuen Firma Schulze & Niemann wird in der Leipziger Zeitung vom 7. November 1850 für preiswerte ,,Calico’s“ (Buchbinderleinen) aus Leipzig geworben, siehe Anzeige links. Auch andere historische Quellen zur sächsischen Industriegeschichte weisen darauf hin, dass die Firma Schulze & Niemann um Jahr 1850 herum gegründet wurde. [Quellen #2 1. Anstrich / #3, #4, #5]
In der Leipziger Grimmaischen Straße 16 (später Nr. 32), mit der Gebäudebezeichnung ,,Mauricianum„, befand sich in den 1850er Jahren das Agenturgeschäft des Reudnitzer Kaufmanns Constantin Schulze. Das kann man einer Eintragung im Leipziger Adreß-Buch (LAB) auf das Jahr 1852 entnehmen. Und Schulze war außerdem Associé [Teilhaber] von Schulze u. Niemann, siehe Ausschnitt links. [Quelle #6]
Produziert wurde aber nicht in Leipzig wie man der Anzeige aus der Leipziger Zeitung nach entnehmen könnte, sondern vermutlich im nördlich gelegenem Vorort Eutritzsch. Aus Einträgen in der Acte des Gemeinderathes Eutritzsch Nr. 39 ist zu entnehmen, dass ein August Niemann (* 1806 Schlüsselburg) in Eutritzsch im Jahr 1850 als Gesellschafter und Teilhaber in die von Friedrich August Mähnert gegründete Fabrik einzutreten gesuchte und als Farbrik-Teilhaber auch ein Grundstück erwerben wollte. [Quelle #7] Bei diesem Grundstück könnte es sich um die Fabrikräume von Schulze & Niemann in der Leipziger Straße 5 in Eutritzsch gehandelt haben.
Merkwürdig erscheint in diesem Zusammenhang der Versuch des Fabrikbesitzers F.A. Mähnert im Jahr 1851 mit der ,,Ertheilung eines Privilegiums auf ein Appreturverfahren für Buchbinderleinwand“ eine Fertigung von Buchbinderleinen in Fabriken der Umgebung zu verhindern. Wollte er damit die von einem Teilhaber in Eutritzsch beabsichtigte Fertigung von Buchbinderleinen im Zusammenhang mit der Firma Schulze & Niemann sabotieren? Möglich. Im Jahr 1853 verstarb F.A. Mähnert und damit wurde auch dieser Streit begraben. [Quellen #2 2., 4., 5.]
Während in einer Fabrikanten-Aufstellungen aus der Leipziger Zeitung  des Jahres 1851 als Inhaber der ,,englischen Leinenfabrik“ von Schulze & Niemann nur der Eutritzscher August Niemann angegeben wurde, sind in der Aufstellung vom Jahr 1954 auch die Namen der Schulze’schen Inhaber/Teilhaber mit angegeben:
– Friedrich Wilhelm August Niemann aus Eutritzsch
– Carl Dionys Constantin Schulze aus Reudnitz und
Aurelius Rudolph Schulze aus Eutritzsch
und außerdem in Verbindung zum Agenturgeschäft in der Grimmaischen Straße 16 wird im LAB 1855 bzw. LZ April 1858 (siehe Zeitungsausschnitt unten) als weiterer Teilhaber
Albert Friedrich Gottlieb Schulze aus Leipzig genannt. [Quellen #2 3., 6., 10. / Quelle #6]

Erste Frage am Rande: was sind das alles für Schulzes – eine Großfamilie?
Nicht so „easy“, auch deshalb, weil die Ehefrau von Constantin Schulze, Alwine Kunigunde Schulze, ebenfalls eine ,,geborene Schulze“ war. Damit könnte es sich bei den vielen genannten Schulzes z.B. um Brüder, Schwäger oder auch um Väter bzw. Schwiegerväter oder mehr oder weniger entfernte Neffen oder Onkel mit dem Namen Schulze gehandelt haben.
Nachweislich ist nur, dass die Nachkommen von Constantin Schulze aus dem Reudnitzer Familienzweig nicht mit im Geschäft dabei waren. Insgesamt also momentan für mich unerklärlich …

Was gehört noch dazu, ein Geschäft zu gründen? Wichtig waren natürlich außer den Ideenbringern und Lokalitäten auch die erfolgreiche Umsetzung der Ideen und deren Sicherung.
Auf der 1. Allgemeinen deutschen Industrieausstellung im Jahr 1854 in München konnte die Firma Schulze & Niemann aus Leipzig für das ausgestellte Buchbinderleinen erstmals eine Ehrenmünze erringen.
In den Jahren 1856 bis 1859 wurden mehrere Patente für verschiedene Buchbinderei- und Materialbehandlungs-Verfahren für Papiere, Tücher und Leinen eingereicht und  der Firma Schulze & Niemann erteilt.

Zweite Frage am Rande: was hatte es eigentlich mit diesem neuen Buchbinderleinen-Verfahren auf sich?  Im Buch von Hermann Grothe aus dem Jahr 1882 kann man zum Thema Buchbinderleinen folgendes nachlesen:
,,Für Buchbinder-Calico liefert die folgende Vorschrift eine hinreichende Charakteristik der Sache. Der zu verwendende Stoff wird vorerst mit einem Präparat behandelt, welches besteht aus 33 gr. Kartoffelmehl, 166 gr. Wasser und 25pCt. Natronlauge, die unter fernerem Zusatz von 166 gr Wasser so lange stetig umgerührt werden, bis das Ganze, innig verbunden, zu gerinnen anfängt. Mit dieser Masse überfährt man mittels eines Schwammes den zu bedruckenden Buchbinder-Caloco zweimal, lässt denselben gut trocknen und satinirt nächstdem die Leinwand, wodurch dieselbe nunmehr druckfertig ist.“ [Quelle #10]

Und drittens am Rande: noch ein kurioser Zeitungsartikel aus der Illustrirten Zeitung vom 21. Mai 1859, S. 288 zu besonderen Verwendungszwecken wasserdichter Stoffe aus der Fabrik von Schulze & Niemann.

 

2. Etabliert.

Ab dem Jahr 1858 hatte sich die Firma Schulze & Niemann in Leipzig, Sachsen und Deutschland etabliert.

Am 27. März 1862 wurde die Firma Schulze & Niemann offiziell vom Amtsgericht Leipzig unter dem Eintrag Fol. 527 in das Handelsregister wie folgt eingetragen:
Firma Schulze & Niemann, Besitzverhältnisse (Inhaber)
a) Carl Dionys Constantin Schulze, Kaufmann in Reudnitz,
b) Friedrich Wilhelm August Niemann, Kaufmann in Eutritzsch,
c) Aurelius Rudolph Schulze, Kaufmann in Leipzig,
d) Albert Friedrich Gottlieb Schulze, Kaufmann in Leipzig
sind die Inhaber der Firma seit dem 1. Februar 1858, lt. Anzeige vom 25. Februar 1862.
Firmenacten für die Stadt Leipzig [Quelle #9]

Ein wichtiger Tag für Schulze & Niemann war der Besuch des sächsischen Königs Johann während der ,,Königstage von Leipzig“ am 9. Juli 1862 auf dem Eutritzscher Firmengelände, der ,,das Interesse des Königs längere Zeit in Anspruch nahm.“  Bei diesem Besuch ging es den Firmeninhabern nicht so sehr um die Person des Königs oder der Staatsrepräsentation, sondern vor allem um das Bekanntmachen und die Anerkennung als aufstrebende Firma in den bürgerlichen Kreisen. [siehe Zeitungsausschnitt unten links: Quelle #2 11.]

In einer lithographischen Darstellung aus dieser Zeit sind rechts oben die Fabrikgebäude an der Leipziger Straße [später: Delitzscher Straße] mit Blick von Leipzig nach Norden abgebildet. Links neben den Gebäuden ist im Hintergrund die alte Kirche am Eutritzscher Markt zu sehen. [Quelle #8]

Im Album der Sächsischen Industrie Band 2 wird in den 1860er Jahren ausgeführt:
,,Das Etablissement der Herren Schulze und Niemann ist in seiner Branche unbedingt das bedeutendste Sachsens und reiht sich ähnlichen Fabriken Deutschlands würdig an, deren Concurrenz es nicht zu scheuen hat. Es wurde im Jahre 1850 von den schon genannten Herren gegründet und bei seinem Entstehen mit Freuden begrüßt, da es wesentlich dazu beitrug, Sachsen in Bezug auf einen jetzt viel gebrauchten Artikel von dem Auslande unabhängig zu machen, und es haben sich auch im Laufe der Jahre beständig neue Erweiterungen nöthig gemacht, wie z. B. im Jahre 1861 ein ganz neuer Flügel hinzugefügt werden mußte.
An Maschinen besitzt das Etablissemen zwei Dampfmaschinen von zusammen dreißig Pferdekraft, drei Dampfkessel von zusammen sechzig Pferdekraft, welche sieben Apptreturmaschinen, vierundzwanzig Färbereimaschinen, fünf Öltuchmaschinen usw. in Bewegung setzen.
Das hier fortwährend beschäftigte Arbeiterpersonal beträgt fünfundvierzig Mann.

Ende des Jahres 1865 verstarb der Firmengründer Constantin Schulze, siehe Beitrag ,,Konstantin“, im Zeitraum zwischen 1874 und 1880 verstarben auch die beiden Mitinhaber August Niemann und Rudolph Schulze. Im Jahr 1884 trat als jüngerer Mitinhaber Alfred Schulze in die Firma Schulze & Niemann ein.
Anmerkung: Als Inhaber gab es ab 1875 keinen Niemann mehr, nur noch Schulzes.

Über die Firma Schulze & Niemann habe ich außer den Angaben in den Leipziger Adreß-Büchern nur wenige Literaturerwähnungen mit detaillierten Angaben zur Fabrik gefunden. Im Buch ,,Die Industrie Leipzigs und der nächsten Umgebung“ aus dem Jahr 1887 wird die Fabrik von Schulze & Niemann mit 46 Beschäftigten erwähnt, weiter heißt es:
,,Die Fabrik von Schulze & Niemann in Eutritzsch stellt aus rohen Baumwollstoffen, welche in dem Etablissement selbst gefärbt, eventuell gebleicht und appretirt werden, Buchbinderleinen in den verschiedensten Farben und Muster, den Anforderungen des jeweiligen Geschmacks entsprechend, her. Die Färberei erfolgt auf mechanische Weise unter Benutzung von 15 Färbemaschinen …
Zur Appretur dienen 4 Druckmaschinen mit je einer direct beheizten Trockentrommel, und es sind … besondere Lufttrockenapparate vorhanden. Hier sind ferner 2 Stärkemaschinen mit Trockeneinrichtung, 1 continuierliche Stärkemaschine, 2 große Frictionscalander mit je 3 Walzen und 3 Presscalandern in Benutzung.
Zum Betrieb dieser Maschinen dient eine Dampfmaschine von 50 Pferdestärken, welche den erforderlichen Dampf aus 3 Kesseln von 287 qm Heizfläche erhält, die überdies den in der Färberei und den übrigen Theilen des Etablissements nöthigen dampf liefern.“
[Quellen #4 und #5]

Der seit dem 1. Mai 1886 als Prokurist in der Firma Schulze & Niemann eingestellte Curt Schulze wurde ab dem Jahr 1893 zum langjährigen Mitinhaber der Firma. In den Leipziger Adreß-Büchern wird sein Name mitunter auch als Doppelname Curt Schulze-Schall genannt.

Im Jahr 1891 wird die Leipziger Straße in Eutritzsch (von Leipziger) in Delitzscher Straße umbenannt. Die Fabrikgebäude von Schulze & Niemann tragen ab dieser Zeit die neuen Straßenbezeichnungen Delitzscher Straße 35 bis 39.
Das ist auch auf meinem Plan der Stadt Leipzig aus dem Jahr 1903 so hervorgehoben, siehe Ausschnitt Eutritzsch auf der rechten Seite.

Eine besondere Ausstellung des Deutschen Buchgewerbevereins fand vom 6. Mai bis 18. Oktober 1914 in Leipzig statt. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung standen nicht nur Herstellung und Vertrieb des Buches, sondern auch die Herstellung der notwendigen Rohmaterialien und Maschinen und die graphischen Künste. An dieser Ausstellung nahm auch die Firma Schulze & Niemann teil.

Nach dem Tod von Alfred Schulze wurde der Gesellschaftervertrag von Schulze & Niemann aufgelöst und Curt Schulze zum Alleininhaber bestimmt. Ab dem Jahr 1929 übernahm nach dem Tod von Curt Schulze seine Frau Frieda verw. Schulze, geb. Schall die Firma – mit Beginn der Weltwirtschaftskrise.

3. Erloschen.

Vermutlich ist die Firma Schulze & Niemann wie so viele andere, auch Leipziger, Firmen in den Jahren der Weltwirtschaftskrise vom Ende 1929 bis 1932 dauerhaft auf Talfahrt gewesen und schließlich in die Zahlungsunfähigkeit geraten. Links ist der letzte Auszug aus dem Handelsregister vom Ende 1932 aus dem Leipziger Adreß-Buch zu sehen. Am 2.  Januar 1933 ist die Firma nach den Angaben des Amtsgerichts Leipzig schließlich erloschen. Das Firmengelände wurde von der Leipziger Kleinwohnungsbau-Gesellschaft mbH übernommen und an kleinere Firmen verpachtet.

Und eine letzte Anmerkung: Auf dem Firmengelände an der Delitzscher Straße gab es auch mehrere kleine Firmen. Ein paar davon haben den Niedergang von Schulze & Niemann überdauert, z.B. die Firma der Gebrüder Reinboth, seit dem Jahr 1906 in der Delitzscher Str. 39 nachweisbar.

Der Abriss der Firmengebäude von Schulze & Niemann erfolgte im Jahr 1934, dazu gibt es im Museum für Stadtgeschichte eine Fotografie [siehe: Quelle #11].

Fazit:

War damit ein Stück Leipziger und Eutritzscher Industriegeschichte erloschen, vergessen und vorbei? – ja, fast.
In Eutritzsch gibt es heute, 90 Jahre später, kaum noch Spuren der früheren Firma von Schulze & Niemann.
Dafür gibt es aber jetzt: erstens diesen Beitrag gegen das Vergessen und zweitens im Leipziger Osten eine Erinnerung in Form eines Staßennamens – die Konstantinstraße.
Er erinnert an den Firmengründer Constantin Schulze und ich habe aktuell bei der Stadt beantragt, dass dieser Straßenname künftig im Verzeichnis der Leipziger Straßennamen an Constantin Schulze als Gutsbesitzer in Reudnitz und Mitbegründer der Firma Schulze & Niemann erinnern soll.


Literatur- und Quellenverzeichnis:

  • Quelle #1:   Das industrielle Sachsen, Adreßbuch der sämmtlichen Fabrikanten im Königreiche Sachsen, Moritz Böhme in Chemnitz, Ostermesse 1852, Seite 29 Eutritzsch bei Leipzig Schulze u. Niemann, englisch gepreßte Leinenfabrikation und Appreturgeschäft
    https://sachsen.digital/werkansicht/dlf/86624/39/
  • Quelle #2:   Leipziger Zeitung (LZ) der Jahre 1850 bis 62
    1. Donnerstag, 7. November 1850, S. 5941, Anzeige Schulze & Niemann
    2. Freitag, 25. April 1851, Beilage, Bekanntmachung, die Ertheilung eines Privilegiums auf ein Appreturverfahren für Buchbinderleinwand betr.
    dem Fabrikanten Friedrich August Mähnert in Eutritzsch …, wenn die bleibende Ausführung und Anwendung der Erfindung in hiesigen Landen nicht binnen Jahresfrist nachgewiesen sein wird.
    3. Samstag, 20. September 1851, S. 20 Fabrikenaufstellung Sachsens
    4. Dienstag, 30. März 1852, Beilage, Bekanntmachung des Ministeriums des Innern, das dem Fabrikant Mähnert ertheilte Privilegium betreffend. Das Ministerium des Innern hat die dem Fabrikanten Friedrich August Mähnert in Eutritzsch unterm 3. April 1851 … gestellte einjährige Frist auf Mähnert’s Ansuchen noch bis zum 3. April 1853 dergestalt verlängert, daß, wenn derselbe bis dahin dieser Bedingung nicht Genüge geleistet haben sollte, das Privilegium alsdann als von selbst erloschen zu betrachten ist.
    5. Samstag, 15. Januar 1853, Familiennachrichten. Es hat Gott gefallen unsern guten Gatten, Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager, den Kaufmann Friedrich Mähnert, durch den Tod heute von uns abzurufen. – Verwandten und Freunden machen wir diese schmerzliche Anzeige mit der Bitte um stilles Beileid. Leipzig, den 12. Januar 1853. Die Hinterlassenen.
    6. Mittwoch, 11. Oktober 1854, S.4 Fabrikenaufstellung Sachsens
    7. Dienstag, 24. Okt 1854, Beilage zu No. 252, Preise bei der allgemeinen deutschen Industrieausstellung, Ehrenmünzen: 41. Schulze und Niemann in Leipzig: Buchbinderleinen
    8. Mittwoch, 26. Nov 1856, S. 6544, Unter dem 15. November 1856 ist den Herren Fabrikanten Schulze und Niemann in Leipzig ein fünfjähriges Patent auf eine Methode der Herstellung von Oel- und Theertuch ertheilt worden.
    9. Donnerstag 2. April 1857, S. 1629, Unter dem 19. März 1857 ist den Herren Fabrikanten Schulze und Niemann in Leipzig ein fünfjähriges Patent auf ein Verfahren, wasserdichtes Oel- (Pack-) Papier mittels Maschine herzustellen, ertheilt worden.
    10. Samstag, 17. April 1858, S. 17 Firmen- und Prokurawesen Sachsen, Teilhaber Fa. Schulze & Niemann
    11. Freitag, 11. Juli 1862, S. 3 König Johann in Leipzig
    online digipress: https://digipress.digitale-sammlungen.de/calendar/newspaper/bsbmult00000528
  • Quelle #3:   Album der Sächsischen Industrie Band 2, Neusalza, um 1865 erschienen, Seite 167–168: Die Fabrik von Buchbinderleinen von Schulze und Niemann u.s.w., SLUB Dresden, online: https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/506/341/0/
  • Quelle #4:   K. Morgenstern, Die Industrie Leipzigs und der nächsten Umgebung, W. Drugulin’s Buchdruckerei, Leipzig 1887: Schulze und Niemann
  • Quelle #5:   Leipzig und seine Bauten, Gebhardt’s Verlag 1892, S. 816: Schulze und Niemann
  • Quelle #6:   Leipziger Adressbücher der Jahre 1852 bis 1934 mit Auszügen aus den Handelsregistern (LAB ab 1905) zur Fa. Schulze und Niemann, online über SLUB: http://adressbuecher.sachsendigital.de/suchergebnisse/adressbuch/Book/list/leipzig/1848/
  • Quelle #7:   Stadtarchiv Leipzig, Akte Gemeinderat Eutritzsch Nr. 36 ,,Flur-, Grundstücks-, Straßenangelegenheiten und sonstige Gesuche“ März 1850 – März 1873
    – Erörterungen zum Niederlassungsgesuch von August Niemann (* 1806 Schlüsselburg) in Eutritzsch für den Eintritt als Gesellschafter und Teilhaber in der von F. A. Mehnert [richtig: Mähnert] gegründeten Fabrik, 1850.
    – Mitteilungen zu Grundstücksangelegenheiten (Verkauf und Dismembration) eines Grundstücks an den Kaufmann August Niemann als Fabrikteilhaber von Friedrich August Mehnert [richtig: Mähnert], 1850 – vielen Dank für die Unterstützung an Olaf Hillert.
  • Quelle #8:   kolorierte Lithographie Schulze & Niemann in Eutritzsch, etwa 1860 entstanden, aus Privatbesitz Stephan Römer – vielen Dank für die Kopie!
  • Quelle #9:   Handelsregister der Fa. Schulze & Niemann, Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Bestandssignatur 20124, Amtsgericht Leipzig Nr. 21006 (HR 527)
  • Quelle #10:   Die Appretur der Gewebe. (Methoden, Mittel, Maschinen.), Band 2, von Hermann Grothe, Springer, 1882, Leinen, S. 370
  • Quelle #11:   Objektdatenbank Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Fotografie 1934, Inventarnummer: S/1418/2001, GOS-Nr. s0020352
    Foto: http://museum.zib.de/sgml_internet/img_disp.php?img=s0020352&width=600
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Ein Gedanke zu “Schulze und Niemann

  1. Also, wenn du Infos zu Konstantin und Nach- oder Vorfahren möchtest, dann kann ich vielleicht helfen. Unsere Familie stammt von Rudolph Otto, dem Sohn ab. Wir sind in der Familienforschung produktiv gewesen. Bitte per Mail.

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