pyramidal-abgründiges aus Schönefeld

Sonntagausfl-27d… na, was nun: oben was tolles oder ab in den Untergrund?

In Leipzig-Schönefeld kann man zum Tag des offenen Denkmals am letzten Sonntag, den 13. September 2015 sogar beides haben: das Grabmonument der Familien Schneider und von Eberstein als oberirdische Pyramide aus schwarzen Natursteinblöcken und eine an diesem Tag extra zugängliche Familiengruft der Schönefelder Rittergutsfamilie.

Die  Fluren des Rittergutes Schönefeld reichten ja im 19. Jhd. im Süden noch bis zum Rietzschke-Flüßchen und umfassten damit auch die Gebiete der neu entstandenen Gemeinden von Neuschönefeld und Neustadt.

Was gab’s denn nun zu sehen?

Von der Schönefelder Zeumerstraße konnte man als Besucher durch einen seitlichen Eingang hinter der Schönefelder Gedächtniskirche zur Grabpyramide gelangen (Bild links) und konnte sich dort auf ein paar liebevoll gestalteten Schautafeln über die Geschichte von Schönefeld und speziell der letzten Ritterguts-Familie Schneider und von Eberstein informieren oder / und dabei auch einen Kaffee genießen. Das Grundstück mit der Pyramide gehört heute wieder (als eine Art Friedhof) der Schönefelder Kirchgemeinde.

Vor den Info-Tafeln ging’s über einen Graben hinab in die Gruft ;-))

Sonntagausfl-34 Sonntagausfl-28

Durch eine sonst verschlossene Tür gelangt man ins Innere der überraschend geräumigen Familiengruft: Grundfläche 5 m x 7 m, Grufthöhe etwa 8 m (!!!)

Unsere Fragen zu Bauwerk, Gruft und zukünftigen Unternehmungen wurden ,,unterirdisch“ von einem Schönefelder Kirchenvorstandsmitglied ausführlich beantwortet.

Sonntagausfl-33 Sonntagausfl-31

Sonntagausfl-30Früher lagen in dieser geräumigen Gruft die acht Särge (je vier auf beiden Seiten) von:

Johann Ulrich Schneider (1747 – 1815),
seiner Tochter
Marianne Wilhelmine Rosine Elisabeth Schneider (1792 – 1849),
deren Ehemann Franz Botho von Eberstein (1792 – 1841) und
deren beider Kinder
Marianne Ulrika Franziska von Eberstein (1816 – 1837)
Clara Hedwig von Eberstein (1817 – 1900)
Thoßmann Botho von Eberstein (1819)
einem tot geborenem Sohn (1820) und
Guido Adalbert von Eberstein (1821 – 1822)

Wir haben den Rundgang noch mit einem Besuch in der Schönefelder Gedächtniskirche abgerundet.

aufgenommen mit Sony A57 und Tamron 17 – 50 mm

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s