Spitzenbild aus Alt-Reudnitz

Panorama_R-T2Heute mal ein Blick auf eine sehr interessanten, sonst wenig beachteten Straßenabschnitt im Leipziger Osten.  Es handelt es sich dabei um einen Blick auf das Haus Kapellenstraße Nr. 22 und damit auf die alte Ortslage von Reudnitz/ Tietschendorf, das heute (genauer: seit März 1992) zum Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld gehört, siehe auch Artikel ,,unbekanntes Reudnitz„.

Zum Foto: links der Blick in die Dresdner Straße mit dem ehemaligen (hellen) Verwaltungsgebäude vom Reudnitzer Straßenbahnhof, rechts der Blick in die Kapellenstraße.

Gezielt aufgenommen habe ich dieses Foto an einem sonnigen September-Vormittag, kurz vor 9 Uhr. Die Sonne schien an diesem Moment genau rechtwinklig auf die Fassade der Nr. 22 und gleichzeitig auch in beide Straßen schräg hinein.
Um das richtig in die Linse zu bekommen musste ich einen Kamerastandort auf der Kreuzung an der ,,Grünen Schänke“ nutzen. Da es dort für die Autos nur zwei Linksabbieger-Spuren von der Wurzner auf die Breite Straße gibt, konnte ich unter Beachtung der rechtsabbiegenden Straßenbahnen (und einiger beliebig herumkurbelnder Radfahrer) in relativer Ruhe fotografieren.

Nachteil: das mittlere Foto zeigt zum Haus Kapellenstraße 22 nur die stark verkürzten Einblicke in die Seitenstraßen und natürlich zu viele Masten und Schilder 😉

L_Reudnitz-T-Links L_Reudnitz-T-Mitte L_Reudnitz-T-Rechts

Zur Konstruktion des oben vorgestellten, ausgewogeneren Fotos habe ich zwei weitere im Abstand von etwa zwei Metern rechts bzw. links vom Ausgangsbild aufgenommene Fotos über Nutzung der Merge-Funktion von PSE (Photoshop Elements) zusammengefügt. Damit konnte ich besser in die Seitenstraßen und auf die etwas ,,eingeschwenkten“ linken und rechten Seitengebäude des Häuserblocks blicken und auch paar störende Elemente eliminieren.
R-Tutzschendorf Aufnahmesituation Mit Hilfe des nebenstehenden openstreetmap-Ausschitts habe ich versucht das als Skizze mit den Blickwinkeln darzustellen. Außerdem kann man in dieser Draufsicht den eigenartigen ,,bootsförmigen“ Umriss des  Häuserblocks und die ,,Boots-Spitze“ in Richtung der Grünen Schänke (Alt-Reudnitzer Spitze) gut erkennen.

Anmerkung: Auf der linken Seite, gegenüber vom früheren Teichgelände, stand (im 16 Jhd.), etwa in Höhe des Verwaltungsgebäudes vom Reudnitzer Straßenbahnhof, das Landhaus des Leipziger Bankiers Christian Gottlob Frege, das im Volksmund ,,Froschburg“ genannt wurde. Die Teichfläche wurde dann etwa ab 1890 in der heutigen Form überbaut.

aufgenommen mit:
Sony A57 mit Standardzoom Tamron 17 – 50 mm, 17 (25) mm, F13, 1/200 s, ISO200

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2 Gedanken zu “Spitzenbild aus Alt-Reudnitz

    • Nebenbei bemerkt, habe ich auch paar Masten und Schilder bei der Bild-Konstruktion entfernt. Zum Beispiel auch das rote Verkehrsschild mit dem weißen Balken (Nr. 267, Verbot der Einfahrt), damit die Radlerin stressfrei und nicht verkehrswidrig zur Kapellenstraße einbiegen kann 😉

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