Dampfbahnmuseum, Leipzig im September ’15

Am Freitag nachmittag sind wir mit der ,,2″ zum Dampfbahnmuseum gefahren und dort gab es nicht nur ,,Dampfbahnen“ zu sehen, sondern z.B. auch die ,,Rispe 12″, eine ,,Ludmilla“ und einen rostigen MITROPA-Speisewagen …

Unser Ausflug erfolgte auf eine Einladung zum VDI-Sommerfest, das im Rahmen der Tage der Industriekultur in Leipzig-Kleinzschocher stattfand. Genauer gesagt liegt das Museumsareal im Bereich des ehemaligen Bahnwerks (Bw) Leipzig-Plagwitz.

Bei schönem Abend-Wetter war viel los am Lokschuppen: Offizielle von VDI und VDE, interessierte Besucher, aufgeschlossene Gastgeber, Eisenbahnfreunde, Grillfreunde …

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Ein besonderer Hingucker war die nicht mehr betriebsfähige Dampflok 52 8098-7, ursprünglich
eine Kriegslok aus dem Jahr 1943, die im Jahr 2010 vom Eisenbahnmuseum als Ersatzteilspender gekauft worden war. Hier ein paar Lok-Details:

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In eine kleine schwarze Diesellok mit Namen ,,Eckard“ vom Typ Kö 4184 mit der Nummer 100-284-9, Baujahr 1933 konnte man mal einsteigen und sich umsehen. Die Rangierlok war an dem Abend die einzigste Lok, die mal ,,angeworfen“ wurde.
Amateurfrage: wozu waren die unbeschrifteten 5 Doppelschalter eigentlich gut?

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,,Rispe 12″ vom Typ V15, 102-100-5, Baujahr 1965 war vorher im ehemaligen Leipziger Postbahnhof lange Jahre als Rangierlok unterwegs gewesen.
Rechts daneben die blaue Diesellok vom Typ V10 B aus dem Jahr 1956 war bei der ,,Wellpappe“ in Engelsdorf im Einsatz gewesen. Interessant sind natürlich auch alle erkennbaren Schilder und Beschriftungen …

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Auf dem Bahngelände ist auch ein nicht mehr fahrtüchtiger MITROPA-Speisewagen als ,,stehendes Rollrestaurant“ im Einsatz. Dieser Wagen wurde im Jahr 1961 im VEN Waggonbau Görlitz gebaut.
Ein Hingucker: die Küchenzeile mit dem Charme vergangener Zeiten.

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Gegen 19 Uhr wurde eine große russische dieselelektrische Lokomotive 132-004-3, die sogenannte ,,Taigatrommel“ betankt. Von den Eisenbahnern wurde diese Lok ,,Ludmilla“ auch genannt, weil sie ursprünglich in der damals sowjetischen Lokomotivenfabrik ,,Oktoberrevolution“  in Lugansk (Ukraine) gebaut wurde. Die hier gezeigte Lok stammte aus dem Jahr 1973. Mit bis zu 3.000 PS war diese Lok die stärkste deutsche Diesellok. In den Tank passen übrigens 6.000 Liter Diesel 😉

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… und am Schluss noch ein paar in Reichsbahner-Hinweise aus dem Lokschuppen, Freigelände und aus den Rangierloks:

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