L.-Neuschönefeld ,,Zum Bergschlößchen“, 1989

L.-Neuschönefeld, Grundstück "Bergschlößchen", im Nov. 1989

L.-Neuschönefeld, Grundstück „Bergschlößchen“,
Ernst-Thälmann-Str. 56 im Nov. 1989

Auf dem Grundstück der Eisenbahnstraße Nr. 56 wurde im Mai 1851 die erste Schankwirtschaft der Gemeinde Neuschönefeld mit der Bezeichnung ,,Zum Bergschlößchen” eröffnet. Das Grundstück trägt die Flurbuch.-Nr. 57 und die Brandkataster-Nr. 83 von Neuschönefeld. Das Bild (rechts) wurde von der heute aufgehobenen Melchiorstraße aus aufgenommen.

Moritz Weißbach schreibt in der Geschichte der Gemeinde Neuschönefeld, 1891 darüber:
,,Im Mai desselben Jahres [1851] war der zweite, von Gottfr. Gräfe erbaute Saal ,,Zum Bergschlößchen“ fertiggestellt. Für das ,,Tanzhalten“ wurden Bestimmungen geschaffen, wonach nur aller vier Wochen getanzt werden durfte, so dass jeder Inhaber nur alle zwei Monate seinen Saal benutzen lassen konnte.“
Im Saal dieser Gastwirtschaft, später zum Kino ,,Wintergarten” umgebaut, fanden bis zur Eingemeindung von Neuschönefeld zu Leipzig im Jahr 1890 regelmäßig die Gemeinderatssitzungen statt. In diesem Gebäude wurde 1875 der ,,Allgemeine Arbeiterverein zu Neuschönefeld” gegründet.

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das Vogelhotel am Bergschlößchen, 1989

Soweit ich mich erinnere, wohnten Ende 1989 in dem Gebäude noch zwei ältere Damen und bei genauer Betrachtung des oben gezeigten Fotos kann man in den oberen Etagen mindestens 10 Nistkästen erkennen – ,,ein Vogelhotel“.

Das Haus wurde wie viel andere auf dieser Straßenseite in den 90er Jahren abgerissen.

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