Leipzig-Schönefeld, Ossietzky-/Zeumerstraße 1988

Blick zum Schönefelder Rathaus, August 1988

Blick zum Schönefelder Rathaus, August 1988

…und Foto aus dem Jahr 2014, etwa vom gleichen Standort aus aufgenommen

Blick zum Schönefelder Rathaus, November 2014

Blick zum Schönefelder Rathaus, November 2014

 

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L.-Neuschönefeld, im Juni1988

L.-Neuschönefeld, Ernst-Thälmann-Straße, 1988

L.-Neuschönefeld, Ernst-Thälmann-Straße, im Juni 1988

Ernst-Thälmann-Straße (heute Eisenbahnstraße), Südseite im Abschnitt zwischen der Neustädter Straße stadtauswärts Richtung Hermann-Liebmann-Straße, diesmal auf ORWO NP15 (Schwarzweiß-Film) fotografiert.

L-Nsf_EThStr_06.88Bildausschnitt mit Kino „Wintergarten“ und  „Broilerbar OST“

 

Leipzig-Schönefeld, August 1988

Der westliche Teil des Hauses Robert-Blum-Straße 5 war das einzigste noch vorhandene Gebäude Schönefelds aus der Zeit vor der Völkerschlacht (Oktober 1813, siehe auch Artikel …über ein Soldatengrab).

Im Jahr 1988 konnte man noch gut die Einschüsse der Kanonenkugeln aus der Zeit der Völkerschlacht sehen – zum Teil waren sogar noch Kugeln im Mauerwerk zu sehen …

Das Haus wurde in den 90er Jahren abgerissen, heute befinden sich auf diesem Areal Häuser für betreutes Wohnen.

L.-Schönefeld, Robert-Blum-Str. 5

L.-Schönefeld, Robert-Blum-Str. 5

… über ein Neustädter Soldatengrab

[Der Text stammt aus einem Manuskript vom Schönefelder Stadtchronisten Ernst Wohlrath, dass er mir im Jahr 1987 freundlicherweise zur Verfügung gestellt und einem im Neustädter Markt Journal, Heft Nr. 26 im November 1993, ab Seite 6 erschienen Artikel.]

Historische Betrachtung über ein Neustädter Soldatengrab
Hist-54Auf der Neustädter Seite der Eisenbahnstraße wurden die ersten Wohnhäuser im Jahr 1887 errichtet. Beim Bau des Hauses Nr. 57 (heutige Bezeichnung) stieß man damals, von den Zeitungen fast unerwähnt, auf ein altes Soldatengrab. Kurz und knapp stand in der „Leipziger Vorstadt-Zeitung” am 27. August 1887 dazu folgender Artikel:
„Auf dem Solbrigschen Bauplatz, Ecke Eisenbahn- und Hedwigstraße, stieß man gestern gegen Abend beim Abgraben von Sand in einer Tiefe von etwa einem halben Meter auf ein Grab, welches vier Skelette enthielt; außerdem fand sich noch eine Kanonenkugel mittleren Kalibers vor. Ohne Zweifel stammen diese Überreste noch aus den Befreiungskriegen.“
Das erwähnte Grab stammte also aus den Tagen der Völkerschlacht bei Leipzig und bietet die Gelegenheit, zwischen 18.0ktober (180. Jahrestag der Schlacht) und 17. November (Bußtag), einmal über diese Zeit im Leipziger Gebiet nachzudenken. Weiterlesen