Aktuelles

Willkommen im Jahr 2019!

Hier (beim Klick auf Weiterlesen) ein kleines Willkommen-Statement.
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Die Brache (2)

Nach der Beschreibung des ,,Status quo“ der Brache in der Eisenbahnstraße im ersten Teil bleiben noch die Fragen offen: welche Häuser standen hier als Nr. 103 und 105, wem gehörten die Grundstücke, wer wohnte hier früher und welche Bewandtnis hat es mit der eigenartigen Lage der Gründstücke?

Dazu werde ich in meinen alten Karten und Unterlagen nachschlagen und online mal online in diversen Büchern und Zeitungen recherchieren … Weiterlesen

Die Brache (1)

,,… über sieben Stufen musst Du gehn …“, dann kommst Du [frei nach Karat und rechts im Bild] auf eine Brache an der mittleren Eisenbahnstraße. Eingeweihte Anwohner wissen, wovon ich spreche. Für alle anderen: die Brache liegt stadtauswärts auf der linken Seite der Eisenbahnstraße zwischen Elisabeth- und Idastraße. Die gesamte Fläche der Brache (Flurstücke Volkmarsdorf 359 und 359 a) liegt heute als eigenartige Häuserlücke bis zu 1 1/2 Meter über Straßenniveau.
Was ist das für eine eigenartige erhöhte Häuserlücke in der Eisenbahnstraße? – Das hatten wir uns auch schon gefragt, als wir Mitte der 1970er Jahre beim abendlichen Schaufensterbummel in der früheren Ernst-Thälmann-Straße dort vorbei gekommen sind … Weiterlesen

Frieden oder Krieg?

An der südlichen Grenze des alten Gemeindegebiet von Neuschönefeld zu Reudnitz und Volkmarsdorf gab es einen kleinen Platz an der Kreuzung Rabet / Melchior- / Martha- und Adelheidstraße mit einem öffentlichen Brunnen und einem Kriegerdenkmal.
Brunnen und Pumpe waren bereits ein Thema (Fundstück: Delphin Nr. 141), daher heute ein paar Zeilen und Bilder zum Kriegerdenkmal, dass an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erinnerte und ursprünglich gar keins gewesen war …
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Fundstück: Delphin Nr. 141

Auch im Spätherbst kann man in der Stadt noch so manches entdecken. Besonders, wenn die Blätter gefallen sind und dadurch Verborgenes, Mögliches und Unmögliches zum Vorschein kommt.
Zum Beispiel wie letztlich Ende November am südlichen Rand des Rabetparks: da waren mir Fragmente einer sonst vollkommen im Gebüsch versteckten alten Pumpe aufgefallen, siehe Bild rechts.
Über deren ,,Unmöglichkeit“, diese Pumpe im Allgemeinen, den früheren Standort im Besonderen und einen speziellen ,,Delphin-Krimi“ möchte ich im Folgenden berichten …

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Vorfreude im Advent

– gibt’s in Leipzig zum Beispiel bei einem Besuch im Adventsgewölbe.

Und wo soll das sein? Natürlich wie in jedem Jahr bei ,,saltoflorale“ in der Katharinenstraße 11 (über den Innenhof vom Fregehaus).
Dort gibt’s wie wir meinen tolle Arrangements, die neuesten Trends und manchmal wird man zu einem Glühwein eingeladen … Weiterlesen

Kohlenplätze an der Liebmannstraße

Vor 14 Tagen hatte mich Uwe K. vom Neustädter Markt e.V. angefragt, ob ich schon mal was über einen ,,Alten Kohlenhof“ an der Hermann-Liebmann-Straße gehört hätte. Beim 10jährigen Jubiläum des Seniorenheims Leipzig-Volkmarsdorf (HL 96) hatten ihm die Leute dort erzählt, dass früher mal der „Alte Kohlenhof“ dort war, wo man Briketts bestellt hat und dann fuhren Lkw, davor Pferdewagen, los und brachten die Kohlen zu den Kunden.
Wir haben früher in Neustadt die Kohlen immer von Grabau oder Sobek aus der Luxemburgstraße bekommen – deshalb hab ich mal nachgeforscht … Weiterlesen

Surprises for LE from Australia

Neues aus Australien für Leipzig?

Da meine ich nicht nur die beiden Koalas im Leipziger Zoo. Und da war es mir ja letztlich gelungen ein Foto von Oobi-Ooobi mit ,,aufgeklappten“ Augen zu machen – das war auch eine Überraschung, sonst herrscht ja meistens Nachtruhe.

Nein, es gibt überraschende Neuigkeiten aus dem richtigen Australien von der anderen Seite der Erdkugel. Das betrifft ein Buch und einen Song, in denen nicht nur LE, sondern speziell Leipzig East und sogar der Ortsteil Neustadt-Neuschönefeld vorkommen … Weiterlesen

Treffpunkt Listplatz

Der Listplatz heißt eigentlich ,,Friedrich-List-Platz“ – er wurde (siehe Straßenschild rechts) nach dem Volkswirtschaftler und Initiator des Baus der Leipzig-Dresdner Eisenbahn Daniel Friedrich List (1789-1846) benannt.

Warum dieser unscheinbare dreiseitige Platz mit diesem Namen an dieser Stelle im Leipziger Osten perfekt richtig liegt, das möchte ich im Folgenden erklären … Weiterlesen

Heimdicksche Nummern

Gestern sind wir bei einem schönen sonnigen Herbst-Spaziergang über den Leipziger Südfriedhof auch am Gedenkstein der Schriftstellerin Lene Voigt an der Prominenten-Ecke in der Abteilung II vorbei gekommen, siehe Bild rechts.

Was viele nicht wissen: sie hatte als Kind mit ihren Eltern in der Neustädter Ludwigstraße gewohnt – wo genau, dem möchte ich hier mal nachgehn …

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Schweigen und Angst

Mein Vater, Werner Stein, hat sein ganzes Leben gern und viel fotografiert: z.B. das alte Leipzig uns das Naundörfchen vor den Kriegszerstörungen, den 17. Juni 1953.

Auch am 10. November 1938 war er mit der Kamera in der Leipziger Innenstadt unterwegs und hat die Zerstörung der jüdischen Synagoge und jüdischer Kaufhäuser im Bild festgehalten.
Er hat mir erzählt, dass er damals als 24-jähriger fassungslos über die Gewalt und Zerstörungen war. Er hat an dem Tag weniger jubelnden Leute gesehen, sondern meistens machten sich Schweigen und Angst breit, über das, was da noch kommen könnte.
Diese sechs Bilder möchte ich deshalb als historische Mahnung hier vorstellen …

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