Aktuelles

Willkommen im Jahr 2019!

Hier (beim Klick auf Weiterlesen) ein kleines Willkommen-Statement.

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Nachtrag(endes) zum Lichtfest 2019

Der neunte Oktober ist in diesem Jahr auf einen Mittwoch gefallen. Vor dreißig Jahren war der 9.10. ein Montag – genauer gesagt der entscheidende Demo-Montag des Jahres 1989 in Leipzig.

,,Jetzt oder nie – Demokratie!“ riefen damals die Leute auf dem Leipziger Ring.

Zum dreißigsten Jahrestag sollte laut Ankündigung der Stadt und der Leipziger Presse eine besondere Lichter-Show in der Innenstadt und auf dem Ring stattfinden.
Das wollten wir uns natürlich am Rande unseres persönlichen Erinnerungstages am Abend mit anschaun – auf zum Ring … Weiterlesen

Chokoladen-Laden

Kürzlich hat mir Frank H. ein kleines bunt bedrucktes Servier-Tablett geschenkt, ein „petit plateau„. Das Tablett ist ja wirklich toll, auch wenn es leicht lädiert ist. Unglaublich, was sich so alles durch die Zeit rettet. Es ist 17 cm x 24,5 cm groß und stammt aus der Schokoladen-Großhandlung Ida Schäfer in der L.-Neustädter Kirchstraße 95, siehe Ausschnitt auf dem Bild rechts.
Und – „Schokolade“ ist bekanntlich immer willkommen. Frei zitiert: Es gibt nichts wertvolleres als einen guten Freund, AUSSER einen Freund mit Schokoladen-Großhandlung … [1]
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Schulze und Niemann

Carl Dionys Constantin Schulze aus Reudnitz, kurz Constantin Schulze genannt, war ein fleißiger und treusorgender Familienvater: im Zeitraum von 1845 bis 1861 brachte seine Frau Alwine Cunigunde insgesamt elf Kinder zur Welt, von denen acht das Erwachsenenalter erreichten.
Er war auch Besitzer mehrerer Güter und Feldparzellen in Reudnitz, Anger und Crottendorf und ein Straßenprojektant, siehe Beitrag ,,Konstantin“. Das Geld dazu hat er als erfolgreicher Geschäftsmann, u.a. im Unternehmen Schulze und Niemann verdient.
Und das wollen wir uns hier im Beitrag mal etwas genauer anschaun … Weiterlesen

Turmblicke am Denkmalstag

Zum ,,Tag des offenen Denkmals“ gibt’s normalerweise seltene, ungewohnte oder besondere Einblicke hinter die Kulissen diverser Denkmäler.

Am Sonntag, den 8. September haben wir das frühere Rittergut Schönefeld besucht, das heute eine Förderschule beherbergt.
Dort konnte man im Rahmen einer Denkmalsführung auch sonst nicht mögliche, ungewohnte bis fantastische  Ausblicke vom Schlossturm über das Leipziger Umland genießen.
Genau das möchte ich hier mal allen bieten … Weiterlesen

Wanderung mit Merkwürdigkeiten

Geheimtipp: eine Wanderung auf der (ehemaligen) Braunkohlen-Abraumhalde Klobikau  am Geiseltalsee südwestlich von Merseburg.
Dort, in der einstigen Braunkohlen-Ödnis, gibt es heute viel Grün, große Seen und nach dem Petersberg bei Halle (250 m) mit der Halde Klobikau (218 m) auch den zweithöchste ,,Berg“ der Region   😉   😉   😉  Und es gibt auch Wanderwege, auf denen man selten Jemanden begegnet, dafür gibt’s merkwürdige rostige  Objekte, einen aussichtsreichen Turm und neue Schräghanglagen. Das schaun wir uns gern mal an – Motto: ,,Ich wandre ja so gerne …“ Weiterlesen

Teilhauptmieter Konstantin-6

In Zusammenhang mit dem Thema Konstantinstraße ist mir eine Geschichte eingefallen, die mein Mitkollege Dietrich (genannt Dieter) S. uns mal auf Arbeit erzählt hatte. Da ging es um die obskuren Wohnverhältnisse seiner kleinen Familie im Leipziger Osten Mitte der 1980er Jahre. Sie wohnten in einer großen Wohnung, mit drei (unfreiwilligen!) Mietparteien, zur Teilhauptmiete in einem großen Altbauhaus in der Konstantinstraße 6, siehe Bild rechts.
Wir wohnten damals, gleich um die Ecke, in einer kleinen Mansardenwohnung in der Schulze-Delitzsch-Straße. Da konnten wir das gut verstehen – aber wir hatten wenigstens eine eigene Wohnungstür … Weiterlesen

Clara 2019 in L-NN? Na klar!

Klar ist: Clara Schumann, geb. Wieck hat von 1819 bis 1844 in Leipzig gelebt.
Könnte sie in dieser Zeit mal in der Gegend von Neustadt-Neuschönefeld (L-NN) gewesen sein und lassen sich Belege dafür finden?
Da kommen berechtigte Zweifel auf, weil die Gemeinden Neuschönefeld bzw. Neustadt erst in den Jahre 1845 bzw. 1881 unabhängig geworden sind. Die gab’s also vor 1844 noch gar nicht.
Ja aber, … seit der letzten Leipziger Ortsteil-Reform im Jahr 1992 gehören nun auch die alten Ortskerne von Reudnitz und Volkmarsdorf zu Neustadt-Neuschönefeld und die gab’s natürlich schon seit langer Zeit.
Und was hat es mit dem Geburtstags-Blumenstrauß hier rechts auf sich?
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Turnhalle im ,,Renaissancestyl“

Im April dieses Jahres habe ich per Mail einen interessanten Literaturtipp von Klaus Bernstein zur Turnhalle in der Torgauer Straße erhalten und gleichzeitig eine Anfrage zum heutigen Zustand.
Durch die Torgauer bin ich fast 20 Jahre lang jeden Tag zur Arbeit gefahren und kann deshalb als Augenzeuge sagen: ,,Klar, die Halle gibt’s noch!“
Genaueres wollte ich bei einem Interview mit dem Vorsitzenden des Allgemeinen Turnvereins (ATV) Volkmarsdorf einen Monat später vor Ort erfahren. Peter Zinke hat mir dabei auch erklärt, was es mit den Kreuzen links oben und mit den Zahlen 1858 und 1990 im Wappen des Vereins auf sich hat … Weiterlesen

Wer war Konstantin?

In Neustadt-Neuschönefeld im Leipziger Osten gibt es zwischen der Kohlgarten- und der Eisenbahnstraße eine Konstantinstraße.
Über die Herkunft dieser Straßenbezeichnung ist bisher nicht viel bekannt.
Laut Vornamenbuch läßt sich Konstantin vom lateinischen Wort constans ‚beständig‘, ‚standhaft‘ ableiten – Konstantin bedeutet demnach „der Standhafte, der Beständige“.
Der Straßenname ist seit über 100 Jahren beständig – wer verbirgt sich hinter diesem Namen?
Konstantin der Große aus dem nahen Osten oder der unangepasste Liedermacher Konstantin Wecker waren zwar standhafte Personen und ein Straßenname könnte da heute schon passen …
Aber, ohne groß vorzugreifen – um die Beiden geht’s im Folgenden nicht.
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Tag des Rechenschiebers

Kürzlich habe ich in meinem Kramkasten meinen alten Reiss-Rechenschieber, liebevoll ,,Schätzeisen“ genannt, wiedergefunden. So ein Teil war bis Mitte der 1970er Jahre unverzichtbarer Bestandteil der Schul-Mathematik und durfte im ingenieur-technischen Alltag nicht fehlen. (Rechts: 12 x 12 = ?)
Heute könnte doch gut und gern der Tag des Rechenschiebers sein – besonders weil genau vor 50 Jahren so ein Rechenschieber sehr weit herumgekommen war.
Dazu mehr im Beitrag … Weiterlesen