Cinderella-Türmchen in L.-Neustadt

In meinen Unterlagen habe ich kürzlich eine interessante Bleistiftskizze aus dem Jahr 1998 entdeckt. Darauf ist die Ruinenhälfte der alten Zigarrenfabrik an der Ecke Rosa-Luxemburg- / Ludwigstraße mit dem kleinen Eck-Türmchen zu sehen, ein Teil des Hauses Ludwigstraße Nr. 1.
Inzwischen sind in diesem Viertel von Neustadt-Neuschönefeld viele Häuser abgerissen worden. Die erwähnte Straßenecke ist inzwischen begrünt – es erinnert fast nichts mehr an Vergangenes … Weiterlesen

Letzter Baedeker aus Leipzig, 1948

,,Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen … „
Im Fundus alter Leipziger Stadtpläne, Karten und Bücher meines Großvaters Gerhard befindet sich auch ein gut erhaltener Reiseführer ,,Baedekers Leipzig“ aus dem Jahr 1948.
Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass es diese kleine rote Broschüre in sich hat: kein üblicher Reiseführer, aber mit interessantem und sogar brisantem Inhalt, der Folgen hatte wie sich im weiteren Artikel zeigen wird …
Und, welcher Artikel begann in letzter Zeit schon mit einem Goethe-Zitat, dazu noch aus der düsteren Nacht-Szene in Faust 1?

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neue Namen brauchte das Land …

Straßenumbenennungen im Leipziger Osten, 1945

Über die Straßenumbenennungen in Leipzig zur Wendezeit (um 1990 herum) wurde viel geredet, geschrieben und diskutiert. Das war unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg anders – die Einwohner hatten damals andere Sorgen … Weiterlesen

Weinberg am Abend …

… erquickend und labend.

Alter Trinkspruch:

Kennst Du einen Winzer
und der hat gute Weine,
dann halt dich gut mit ihm,
sonst säuft er sie alleine.   – Zum Wohl!

Ja, wir kennen einen – Lars Reifert, Weinbauer aus Freyburg, hat am 22. Juli 2017 zu einer ersten SommernachtsWeinprobe auf sein Weingut ,,Goldener Steiger“ am Nordhang des Geiseltalsees geladen.
Wir sind dabei! Weiterlesen

Wintergarten-Kino: 1909 bis 1989 (Teil 2)

Das Kino Wintergarten in der Eisenbahnstraße 56 – zu DDR-Zeiten in der Ernst-Thälmann-Straße 56 –  gehörte in seiner Blütezeit zu den fünf größten Kinos von Leipzig. Zum Ende der DDR-Zeit hin wurde der bauliche Zustand peu à peu immer schlechter, bis es im Frühjahr 1989, kurz vor der Wende, schließlich geschlossen und Mitte der 90er Jahre abgerissen wurde. Was gibt es über dieses Kino so alles zu berichten? Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Vardi [# 5] versuchen wir der Sache in einem zweiten Teil auf den Grund zu gehen …
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Wintergarten-Kino: 1909 bis 1989 (Teil 1)

Warum repariert mich keiner?

Das ist eine interessante Geschichte, denn ich weiß nicht, wie sie zu Ende ging …
Die Adresse Eisenbahnstraße 56 – war einst ein Tanzsaal und wurde dann ein Kino. Es gehörte in seiner Blütezeit zu den fünf größten Kinos von Leipzig. Zum Ende der DDR-Zeit hin wurde der bauliche Zustand peu à peu immer schlechter, bis es im Frühjahr 1989, kurz vor der Wende, schließlich geschlossen wurde und Mitte der 90er Jahre abgerissen. Was gibt es über dieses Kino so alles zu berichten? Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Vardi [# 1] versuchen wir mal der Sache auf den Grund zu gehen …
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Patentag im Leipziger Zoo, Juni 2017

Wir lieben unseren Zoo in Leipzig. Zum diesjährigen Patentiertag am letzten Donnerstag (15. Juni) war es hier in Leipzig schwülwarm bei 29 Grad. Das kam unserem Patentier, dem südafrikanischen Kurzohr-Rüsselspringer sehr entgegen. An diesem Abend hatte er sich aber versteckt, sodass ich hier nur ein Bild (rechts) vom letzten Besuch einstellen kann.
Zum Patentiertag fanden wieder sehr interessante Führungen und Erläuterungen zu Themen aus dem ,,Tier- und Pfleger-Alltag“ statt. Weiterlesen

Parkbesucher (2)

eine Postkarte von der Ausstellung an meinen Urgroßvater
Vor genau 120 Jahren wurde in den Abendstunden 13. Juni eine Postkarte vom AUSSTELLUNGS-PLATZ der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung an meinen Urgroßvater Carl Ernst Richter nach Leipzig Connewitz abgeschickt, siehe Original-Poststempel, rechts. Ernst war seit 1891 als Stallmeister im neu errichteten Pferdebahn-Depot der Großen Leipziger Straßenbahn (Blaue Linien) in Leipzig-Connewitz, in der Brandstraße Nr. 34, beschäftigt. Er war damals im Jahr 1897 41 Jahre alt und wohnte mit seiner Frau Bertha Thecla (43) und zwei Töchtern direkt im Straßenbahn-Depot.

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Parkbesucher (1)

Nach einem kühlen und verregneten Pfingstsonntag-Morgen 2017 sind wir bei 15 Grad Außentemperatur mit der Straßenbahn zum Musikpavillon im Clarapark (Clara-Zetkin-Park) gefahren und haben dort im Restaurant erstmal eine heiße Schokolade getrunken. Wir rasten zu jeder Jahreszeit gern dort am Pavillon. Zugegeben sind für uns Heißgetränke zu dieser Jahreszeit an dieser Stelle eher eine Seltenheit.
Interessantes konnten wir vor Ort in einer Journal-Sonderausgabe des Musikpavillons über die 120jährige Geschichte des Parks und an der Decke des Musikpavillons entdecken …
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geteilter Anger

Der Bildausschnitt mit den ,,teil-begrünten“ leerstehenden Häusern stammt vom einem Foto, dass Lutz G. kurz nach der Wende im Jahr 1990 in der Breiten Straße im Osten Leipzigs aufgenommen hatte. Darauf sind noch die längst verschwundenen  alten Straßenhäuser Breite Straße Nr. 24, 26 und 28 der ehemaligen Gemarkung Anger (damals zu Anger-Crottendorf gehörend) zu sehen.
Was war früher hier los und was ist jetzt daraus geworden?
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